Der 1. August: Zeit, die sanften Riesen der Anden zu feiern!

Der 1. August: Zeit, die sanften Riesen der Anden zu feiern!

Stell dir vor: Du stehst in den peruanischen Anden, auf über 3000 Metern Höhe. Tagsüber strahlt die Sonne, aber nachts fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Wie würde dein Körper mit diesem extremen Wetter klarkommen? Für ein besonderes Tier ist das Alltag: das Alpaka! Genau deshalb wird am 1. August in Peru der Tag des Alpakas gefeiert. Ein guter Anlass, sich diesen pelzigen Star einmal genauer anzuschauen.

Wusstest du, dass 87 % der gesamten Alpaka-Population in Peru lebt? Die Alpakas sind für Tausende von Familien dort nicht nur eine Einnahmequelle, sondern ein fester Bestandteil der Kultur. Obwohl sie zur Familie der Kameliden gehören, sind sie keineswegs Wüstentiere. Ihre kostbare Wolle, die sie vor den extremen Temperaturschwankungen in den Anden schützt, macht sie so einzigartig.

Mit KI erstelltes Bild beim Freepik

 

Verwechslungsgefahr: Wie unterscheide ich Alpaka und Lama?

Oft werden Alpakas mit ihren größeren Verwandten, den Lamas, verwechselt. Und ja, sie sind sich ähnlich, aber es gibt entscheidende Unterschiede!

  • Größe und Körperbau: Alpakas sind kleiner und kompakter, mit einem flacheren Rücken. Lamas sind deutlich größer und kräftiger.
  • Ohren: Bei Alpakas sind die Ohren kürzer und rundlicher, während Lamas lange und eher spitze Ohren haben.
  • Wolle: Lamas werden oft als Last- und Trekkingtiere genutzt, während Alpakas hauptsächlich wegen ihrer Wolle gezüchtet werden. Ihre Faser ist viel feiner und wertvoller.
  • Wesen: Alpakas sind in der Regel ruhiger und sanfter als Lamas, was sie auch zu beliebten Haustieren macht.

              

                     Alpakas, Bild beim Freepik                                               Lamas, Bild beim Freepik

 

Ein flauschiger Schatz: Die Alpaka-Wolle

Was macht die Wolle dieser Tiere so besonders? Alpakafasern sind wahre Wunderwerke der Natur. Sie sind:

  • Thermo-regulierend: Sie wärmen dich im Winter und schützen dich im Sommer.
  • Schmutzresistent und atmungsaktiv: Perfekt für aktive Tage, ohne dass du schnell ins Schwitzen gerätst.
  • Hypoallergen: Anders als Schafwolle enthält Alpakafaser kaum Lanolin (Wollfett), was sie ideal für Allergiker macht.

Vielleicht hast du schon mal von Baby Alpaka gehört? Das ist ein Qualitätsmerkmal, das oft für Verwirrung sorgt. Es hat nichts damit zu tun, ob die Wolle von einem jungen Tier stammt. Es beschreibt stattdessen die extrem feine Qualität der Faser, die in Mikrometern gemessen wird. Je kleiner der Wert, desto weicher und wertvoller ist die Wolle. Die feinste und teuerste Stufe, Baby Royal, ist so zart, dass du sie kaum auf deiner Haut spürst. Die absolute Königsklasse ist allerdings die Faser des Vikunjas, einem wildlebenden Verwandten der Alpakas.

 

Von den Anden in die Welt: Herstellung und Export

Einmal im Jahr werden die Alpakas geschoren. Das ist ein schonender Prozess, der die Tiere nicht belastet. Die gewonnenen Fasern finden Verwendung in einer Vielzahl von Produkten, von hochwertigen Garnen bis zu Strickwaren und Heimtextilien. Die Mehrheit der Exporte (zwei Drittel) sind Rohmaterialien, während das verbleibende Drittel in Form von fertigen Produkten die Welt erobert.

Diese wertvollen Alpaka-Produkte finden ihren Weg vor allem nach China, Italien und in die USA, die zusammen rund 70 % der peruanischen Exporte aufnehmen. Das zeigt, wie global die Faszination für die einzigartige Qualität der Alpakafaser ist.

Aus der Alpakafaser lassen sich verschiedene Produkte herstellen, wie zum Beispiel Kleidung, Deko-Artikel und Spielzeug. Mit KI erstellte Bilder

 

Dein kleiner Alpaka-Guide: Worauf du achten solltest

Du möchtest ein echtes Alpaka-Produkt kaufen? Hier sind ein paar Dinge, die du wissen solltest:

  1. Qualität: Die Feinheit der Faser ist entscheidend. Wenn du ein Kleidungsstück in den Händen hältst, kannst du es vorsichtig an deiner Wange oder am Unterarm reiben. Du wirst sofort merken, ob die Wolle weich und sanft ist.
  2. Echtheit: Um sicherzugehen, dass es sich um 100 % reine Alpakawolle handelt, kannst du zu Hause die einfache “Brennprobe” machen. Zupfe ein paar Fäden heraus und halte sie kurz in eine Flamme. Echte Alpaka-Wolle riecht süßlich nach verbranntem Haar, brennt schlecht und hinterlässt kleine, zerreibbare Knöllchen.
  3. Herkunft: Ein großer Teil der Alpakaproduktion in Peru findet in kleinen Betrieben statt. Wenn du ein Produkt kaufst, das diese Bauern unterstützt, hilfst du ihnen direkt, ihre Lebensgrundlage zu sichern. Das ist nachhaltiger Handel, wie wir ihn bei Ehrsam Peru-Consult fördern.

Der Tag des Alpakas ist also mehr als nur ein Feiertag für ein niedliches Tier. Er ist eine Hommage an die Kultur, die Wirtschaft und das unglaubliche Erbe, das diese sanften Kameliden den Menschen in den Anden schenken. Wenn du die Weichheit dieser Faser noch nicht kennst, solltest du es unbedingt selbst ausprobieren!

Bild beim Freepik

 

Zusammenfassung

Der 1. August ist der Internationale Tag des Alpakas und feiert dieses faszinierende Tier, von dem 87 % der weltweiten Population in Peru leben. Alpakas, die zur Familie der Kameliden gehören, sind kleiner als Lamas und werden hauptsächlich für ihre hochwertige Wolle gezüchtet. Ihre Faser ist thermo-regulierend, hypoallergen und schmutzresistent. Die Qualität der Wolle wird in Mikrometern gemessen, wobei “Baby Alpaka” und “Baby Royal” die feinsten Stufen bezeichnen. Die Wolle wird jährlich geschoren und weltweit, vor allem nach China, Italien und in die USA, exportiert. Um die Echtheit der Faser zu prüfen, eignet sich eine einfache Brennprobe. Der Kauf von Alpaka-Produkten ist nicht nur eine Investition in Qualität, sondern unterstützt auch Tausende von Kleinbauern in den Anden.

 

Geschrieben von Mónica Valcárcel

Quellen:

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Generative KI in der Unternehmensführung – Einblicke aus der Praxis peruanischer Entrepreneure in Deutschland

Generative KI in der Unternehmensführung – Einblicke aus der Praxis peruanischer Entrepreneure in Deutschland

Der Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (GenKI) verändert die Art, wie Unternehmen weltweit geführt werden. Tools wie ChatGPT, Canva oder KI-gestützte Analyseplattformen werden zunehmend in strategische und operative Geschäftsprozesse integriert – insbesondere im Bereich des market-driven Managements, also der konsequenten Ausrichtung eines Unternehmens an Markt, Kundennutzen und Wettbewerb.

Um zu analysieren, wie GenKI konkret im unternehmerischen Alltag genutzt wird, hat Holger Ehrsam, CEO von Ehrsam Peru-Consult, im Rahmen einer akademischen Studie eine Umfrage unter peruanischen Entrepreneuren in Deutschland durchgeführt. Ziel war es, das Verhalten dieser Entrepreneure im Umgang mit GenKI-Tools zu erfassen und daraus Rückschlüsse für das marktorientierte Management kleiner Unternehmen zu ziehen.

 

Warum der Fokus auf peruanische Entrepreneure in Deutschland?

Die befragten Entrepreneure führen meist kleine bis mittlere Unternehmen und arbeiten oft mit begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen. Gleichzeitig zeigen sie ein hohes Maß an Eigeninitiative, Kreativität und Offenheit gegenüber digitalen Werkzeugen.

Der gewählte Fokus bietet damit eine interessante Fallbetrachtung: Wie setzen Entrepreneure mit überschaubaren Mitteln GenKI gezielt ein, um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Marktposition zu stärken?

 

GenKI als Werkzeug im marktorientierten Management

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Nutzung generativer KI vor allem in zwei zentralen Phasen der marktorientierten Unternehmensführung erfolgt:

  1. Vorbereitung – z. B.:
    • Marktforschung & Wettbewerbsbeobachtung
    • Strategische Planung
    • Produktideen & Angebotsgestaltung
    • Texterstellung für Werbematerialien
  2. Anbahnung – z. B.:
    • Kundenkommunikation via E-Mail oder Social Media
    • Erstellung von Marketing-Assets (Texte, Bilder, Videos)
    • Zielgruppenfokussierte Kampagnenplanung

Für Aufgaben wie Vertragsabschluss oder Realisierung von Leistungen wird GenKI bisher kaum eingesetzt – hier sind persönliche Kommunikation, rechtliche Rahmenbedingungen und individuelle Prozesse noch dominant.

 

Welche Tools werden genutzt?

Besonders häufig kamen folgende Tools zum Einsatz:

  • ChatGPT (71 % der Teilnehmenden)
  • Canva (57 %)
  • Weitere Tools: Perplexity, Jasper AI, Suno, Qlik u. a.

Diese Tools werden situationsabhängig für Textgenerierung, Visualisierung, Ideensammlung oder Datenanalyse eingesetzt. Die meisten Entrepreneure nutzen sie regelmäßig – einige täglich, andere mehrmals pro Woche.

 

Warum setzen Entrepreneure GenKI ein?

Die wichtigsten Gründe laut Umfrage:

  • Zeitersparnis
  • Verbesserung von Geschäftsprozessen
  • Optimierung von Produkten und Services
  • Kostensenkung bei externer Unterstützung (z. B. Design, Texterstellung)

Die Mehrheit der Befragten bewertete den Nutzen von GenKI mit 4 oder 5 von 5 Punkten – ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Technologien nicht nur als Trend wahrgenommen, sondern aktiv in den Arbeitsalltag integriert werden.

 

 

Was wünschen sich die Nutzer?

Trotz der insgesamt positiven Bewertung äußerten viele den Wunsch nach:

  • mehr Informationen über spezifische Tools
  • besserem Support bei der Anwendung
  • Anleitungen und Schulungen zur effektiven Nutzung
  • Netzwerken für den Erfahrungsaustausch

Diese Hinweise unterstreichen, dass auch technologieoffene Entrepreneure gezielte Unterstützung benötigen, um GenKI vollständig in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.

 

Fazit

Die Ergebnisse der Umfrage machen deutlich: Generative KI ist längst in der Unternehmensführung angekommen – auch im Segment kleiner, inhabergeführter Betriebe. Peruanische Entrepreneure in Deutschland zeigen exemplarisch, wie diese Tools im Alltag eingesetzt werden können, um Marktorientierung, Effizienz und Kundenfokus zu stärken.

Was hier sichtbar wird, gilt über Branchen und Kulturen hinweg: Wer bereit ist, digitale Werkzeuge strategisch zu nutzen, kann echte Wettbewerbsvorteile erzielen – unabhängig von Unternehmensgröße oder Standort.

 

 

Geschrieben von Mónica Valcárcel

Quelle: Wissenschaftliche Forschungsarbeit von Holger Ehrsam

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Highlights unserer 4. Konferenz für Entrepreneure Deutschland-Peru

Highlights unserer 4. Konferenz für Entrepreneure Deutschland-Peru

 

Am 14. März fand unsere 4. Konferenz für Entrepreneure statt, ein Event, das acht herausragende Speaker zusammenbrachte, darunter peruanische Regierungsvertreter, deutsche Institutionen, Geschäftspartner, peruanische und deutsche Unternehmer sowie Sponsoren.

Unter den peruanischen Behörden heben wir die Teilnahme des peruanischen Konsuls in Frankfurt, Minister Carlos Linares, hervor, der die Bedeutung solcher Veranstaltungen betonte, um die Handels- und Kulturbeziehungen zwischen Peru und Deutschland zu stärken. Ebenfalls anwesend war Segundo Chávez, Generalkoordinator von DER Amazonas, der die Arbeit von DER und die kommenden Projekte in der Region Amazonas vorstellte.

                                           

            Konsuls in Frankfurt, Minister Carlos Linares                Segundo Chávez, Generalkoordinator von DER Amazonas

Von den deutschen Institutionen nahmen wir die Rede von Federico Thielemann, Geschäftsführer der AHK Peru, entgegen, der die Arbeit der AHK und die Geschäftsmöglichkeiten für peruanische Unternehmer erklärte. Zudem war die Teilnahme von Annette Brox, der Geschäftsführerin von Informationsstelle Peru e.V., vorgesehen, jedoch konnte sie aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht teilnehmen. An ihrer Stelle stellte unser Team diese Organisation vor, die den Austausch und das gegenseitige Lernen fördert, um eine global vernetzte und solidarische Zivilgesellschaft zu entwickeln.

                Federico Thielemann, Geschäftsführer der AHK Peru                 

Unser Geschäftspartner Jens Windel, Mitgründer von KIRA, präsentierte diese Lernplattform auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) und erklärte, wie sie sowohl Angestellten als auch Selbstständige hilft, ihre Geschäftsaktivitäten mit KI-Tools zu optimieren. Außerdem zeigte er, dass die Sprachbarriere heutzutage kein signifikantes Hindernis mehr darstellt.

Jens Windel, Mitgründer von KIRA

Wir hatten auch die wertvolle Teilnahme von peruanischen Entrepreneuren, die Teilnehmer unseres Exportkurses sind. Gaby Römer, Gründerin der Alpaka-Mode-Marke, die ihren Namen trägt, sprach über die Bedeutung von Nachhaltigkeit, Respekt, Leidenschaft und Bewunderung für die kulturelle Identität in ihrem Unternehmen – Werte, die sie mit ihren Lieferanten teilt. Wilson Pando, Gründer von T-Forma SAC, erläuterte, dass sich das Unternehmen auf Schulungsdienstleistungen für Unternehmen spezialisiert hat, die die berufliche Entwicklung ihrer Mitarbeiter anstreben. Er erwähnte die Anerkennung seines Unternehmens im öffentlichen Sektor sowie die strategischen Partnerschaften mit ausländischen Universitäten.

                   

                     Gaby Römer, Gründerin von Alpaka Mode                               Wilson Pando, Gründer von T-Forma SAC

Gianina Huaccha, Gründerin von DerDieDasLima und Sponsorin der Event, erklärte den Einsatz der Montessori-Methode zur Vermittlung der deutschen Sprache an Kinder. Auch der deutsche Entrepreneur Marc Hessling, Gründer von Chukulati, erklärte, dass er eng mit peruanischen Kakaobauern zusammenarbeitet, die Premium-Schokolade ohne Zusatzstoffe aus hochwertigem Kakaobohnen herstellen, um ein Produkt von höchster Qualität zu gewährleisten.

                                                     

            Gianina Huaccha, Gründerin von DerDieDasLima                      Marc Hessling, Gründer von Chukulati

Während der Event machten wir eine halbstündige Pause, in der der Raum in verschiedene Gruppen unterteilt wurde, um die Interaktion und das Networking unter den Teilnehmern zu fördern. Es freut uns, bekannt zu geben, dass die nächste Konferenz für Entrepreneure am 13. März 2026 stattfinden wird. Wir laden euch herzlich ein!

 

 

Geschrieben von Mónica Valcárcel

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Der weltweite Quinoa-Markt: Herausforderungen und Strategien zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit

 

Der weltweite Quinoa-Markt: Herausforderungen und Strategien zur Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit

 

Herausforderungen

Der weltweite Quinoa-Markt hat in den letzten zehn Jahren bedeutende Veränderungen erfahren. Obwohl Peru und Bolivien nach wie vor Schlüsselfiguren bleiben, hat der Eintritt neuer Produzentenländer die Dynamik des Marktes verändert.
Im Jahr 2014, während des Quinoa-Booms, überstiegen die Exportpreise 6 US-Dollar FOB pro Kilogramm, und peruanische Landwirte erhielten mehr als 10 Soles pro Kilogramm auf dem Feld. Heute scheint der Markt jedoch einen Stillstand erreicht zu haben, da die globalen Exporte nicht mehr als 120.000 Tonnen pro Jahr überschreiten, von denen Peru und Bolivien zwischen 70% und 80% ausmachen. Dieser Stillstand wird auf die internationale Konkurrenz zurückgeführt; es wird geschätzt, dass 40% der weltweit konsumierten Quinoa aus Ländern stammt, die nicht Peru oder Bolivien sind.
Länder wie Spanien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Australien, China, Indien und Kolumbien sind in die Quinoa-Produktion eingetreten, was die Preise und den Marktanteil der traditionellen Produzenten beeinflusst hat. Zum Beispiel baute Spanien in der Saison 2022-2023 fast 7.000 Hektar Quinoa an, was den Markt übersättigte und zu einem Rückgang der peruanischen Exporte führte. Derzeit bleiben die Exportpreise für Quinoa im Durchschnitt unter 2,50 US-Dollar pro Kilogramm, mit leichten Verbesserungen in den Nischenmärkten für biologische Produkte und Fair-Trade-Quinoa.
Um dieser Konkurrenz zu begegnen, ist es entscheidend, dass peruanische und bolivianische Exporteure neue Strategien entwickeln, die es ihnen ermöglichen, die neuen Akteure zu übertreffen, die das Wachstum des Quinoa-Marktes erobert haben.
Mit der festen Entscheidung, ihr Unternehmen neu zu gründen, bereitete sich Gaby durch einen Exportkurs bei Ehrsam Peru-Consult vor. Dieser Kurs motivierte sie, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln und ihre Geschäftsidee klarer zu strukturieren. Sie entschied sich, ihren eigenen Namen als Marke zu verwenden und eröffnete einen Shop auf der Plattform Etsy sowie eine eigene Website. Am 15. August dieses Jahres nahm ihr Unternehmen offiziell den Betrieb auf.

 

Strategien

Um in diesem wettbewerbsintensiven Markt hervorzuheben, können führende Exporteure auf die folgenden Wettbewerbsvorteile setzen:

  1. Produktdifferenzierung: Die einzigartigen Qualitäten der Anden-Quinoa, wie ihre jahrhundertealte Herkunft und traditionelle Anbaumethoden, hervorzuheben, kann den Wert steigern und Verbraucher ansprechen, die an authentischen und nachhaltigen Produkten interessiert sind.
  2. Qualitäts- und Nachhaltigkeitszertifikate: Der Erwerb von Bio-Zertifikaten, Fair-Trade-Zertifikaten und anderen internationalen Akkreditierungen kann die Wahrnehmung des Produkts verbessern und höhere Preise auf anspruchsvollen Märkten rechtfertigen.
  3. Innovation bei Produkten und Präsentationen: Die Entwicklung neuer Produkte auf Quinoa-Basis, wie Snacks, Mehle oder Getränke, erweitert das Angebot und kann neue Marktsegmente erschließen.
  4. Gezielte Marketingstrategien: Werbekampagnen zu fördern, die die Geschichte, Kultur und die ernährungsphysiologischen Vorteile der Anden-Quinoa hervorheben, kann eine emotionale Verbindung zu den Verbrauchern schaffen und die Markentreue stärken.
  5. Steigerung der Produktionseffizienz: Die Implementierung moderner und nachhaltiger landwirtschaftlicher Techniken, die den Ertrag pro Hektar erhöhen, kann die Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Produzenten verbessern.
  6. Strategische Allianzen: Die Zusammenarbeit mit anderen Produzenten, Kooperativen und staatlichen Institutionen, um Wissen und Ressourcen zu teilen und Zugang zu neuen Märkten zu erhalten, kann die Wettbewerbsposition stärken.

 

Fazit

Durch die Umsetzung dieser Strategien können Quinoa-Exporteure ihre Position auf dem globalen Markt verbessern und den Herausforderungen begegnen, die durch die zunehmende internationale Konkurrenz entstanden sind.

 

 

Geschrieben von Mónica Valcárcel

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Bootcamp für nachhaltige Start-Ups in Chachapoyas/Amazonas

Das nachhaltige Finanzinnovations-Bootcamp, das in der Hauptstadt des Departamentos Chachapoyas stattfand und von Holger Ehrsam geleitet wurde, bot den Teilnehmern eine umfassende und tiefgreifende Erfahrung, die auf den Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Finanzen fokussierte. Dieses Event kombinierte verschiedene Bildungs- und Networking-Formate, die das Lernen und die Interaktion unter den Teilnehmern maximierten.

Formate und Nutzen

  1. Eröffnungsvortrag: Der Tag begann mit einem Eröffnungsvortrag über die Chancen des deutschen Marktes, der den Teilnehmern entscheidende Einblicke für die Expansion ihrer Operationen oder die Gründung neuer Unternehmen in diesem einflussreichen Markt bot.
  2. Gruppenarbeit: Es wurden Gruppenarbeitssessions organisiert, die es den Teilnehmern ermöglichten, unter der Anleitung von Holger Ehrsam Finanzstrategien zu diskutieren und zu entwickeln, was das kollaborative Lernen und kritisches Denken förderte.
  3. Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Während des Bootcamps wurden KI-Tools vorgestellt, die die Bewertung und das Management von nachhaltigen Finanzierungsprojekten optimieren können, was hervorhebt, wie Technologie die Finanzen umgestaltet.
  4. Panel-Diskussion: Ein Panel von Start-ups aus der Amazonas-Region teilte Einblicke und Erfahrungen und beantwortete Fragen in einer interaktiven Session, die den Teilnehmern ein tieferes Verständnis der diskutierten Themen vermittelte.
  5. Networking-Möglichkeiten: Es gab mehrere strukturierte Networking-Gelegenheiten, die es den Teilnehmern ermöglichten, wertvolle Kontakte mit Branchenprofis zu knüpfen, was den Austausch von Ideen und die mögliche Bildung von strategischen Partnerschaften erleichterte.
  6. Simulation von nachhaltigen Projektfinanzierungen: Eine praktische Übung mit dem Ishikawa-Tool, bei der die Gruppen erlernte Techniken anwendeten, um Finanzierungen für nachhaltige Projekte zu strukturieren, die mit Präsentationen abgeschlossen wurden. Ishikawa, auch bekannt als Ursache-Wirkungs-Diagramm oder Fischgrätendiagramm, ist ein Werkzeug zur Identifikation, Erforschung und Visualisierung aller möglichen Ursachen eines Problems, um dessen Wurzeln zu entdecken.
  7. Fallstudienanalyse: Der Nachmittag war dem Studium von Fallstudien über regionale Projekte gewidmet, wie ein Online-Biomarkt, eine Plattform für einheimische Kartoffeln und Milchprodukte, die den Teilnehmern konkrete Beispiele für die Implementierung von innovativen und nachhaltigen Finanzierungsstrategien im realen Leben boten.

Zusätzlicher Wert des Bootcamps

Dieses Bootcamp zeichnete sich durch seinen praktischen, multidimensionalen Ansatz zu nachhaltigen Finanzen aus. Die Kombination aus theoretischer Ausbildung, praktischen Anwendungen und der umfassenden Nutzung fortschrittlicher Technologie, wie Künstlicher Intelligenz, zusammen mit ausgiebigen Möglichkeiten für Networking und Diskussionen, machten es zu einem unschätzbaren Ereignis. Es bereitete die Teilnehmer nicht nur darauf vor, finanziellen Herausforderungen zu begegnen, sondern auch Pioniere in der Annahme von Praktiken zu sein, die die wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit fördern.

Unterstützende Organisationen

Dieses bereichernde Treffen wurde möglich durch die Unterstützung von Organisationen, die dem wirtschaftlichen und bildungsmäßigen Fortschritt gewidmet sind:

  1. DER Amazonas: Dieses Projekt konzentriert sich darauf, das regionale Innovations- und Unternehmertum-Ökosystem zur Förderung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung mit einem nachhaltigen Ansatz zu beleben.
  2. AmazonasStartup: Diese Business-Inkubator ist ein Katalysator für innovatives Unternehmertum in der Amazonas-Region.
  3. 101Amazonas: 101Amazonas brachte seine Erfahrung in Projekten ein, die wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer Fürsorge ausbalancieren, und bereicherte das Event mit seiner Vision von praktischer Nachhaltigkeit.
  4. UNTRM: Die Universidad Nacional Toribio Rodríguez de Mendoza in Chachapoyas ist eine akademische Bastion, die die Integration von Nachhaltigkeit in der Bildung fördert.

Geschrieben von Holger Ehrsam, MBA

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