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Gesetz Þber kÞnstliche Intelligenz (KI): Ist KI eine Bedrohung oder eine Chance?

Gesetz Þber kÞnstliche Intelligenz (KI): Ist KI eine Bedrohung oder eine Chance?

Um dieser Frage nachzugehen, werden wir zunÃĪchst einen kurzen geschichtlichen Überblick Þber die Entwicklung der Technologie geben, dann die Vor- und Nachteile der KI analysieren und schließlich mehr darÞber erfahren, was das KI-Gesetz der EuropÃĪischen Union, das am 13. MÃĪrz dieses Jahres vom EuropÃĪischen Parlament verabschiedet wurde, uns sagt.

Die Entwicklung der Computerwissenschaft

Seit dem 19. Jahrhundert suchen Menschen nach LÃķsungen, die dabei helfen, Berechnungen automatisch durchzufÞhren. So entwarf beispielsweise der Londoner Mathematiker und Maschinenbauingenieur Charles Babbage, der als „Vater des Computers“ bekannt ist, 1822 einen Plan fÞr Computer mit der Idee eine Maschine fÞr mathematische Berechnungen und EindrÞcke zu schaffen. SpÃĪter, im Jahr 1835, begann er mit dem Bau der analytischen Maschine, einer vollstÃĪndig mechanischen Version der heutigen Computer.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts schritt die Technologie dann immer weiter voran und 1954 entstand in den USA der sogenannte erste Industrieroboter, doch das Zeitalter der Robotik befestigte erst in den 1980er Jahren. Jahre zuvor, 1969, wurde das Internet (ARPANET) geschaffen, das nur fÞr akademische und Forschungszwecke bestimmt war. ZufÃĪlligerweise begann in diesem Jahr die dritte industrielle Revolution mit Elektronik und Kernenergie. Zwanzig Jahre spÃĪter, mit der Schaffung des World Wide Web (www), begann die digitale Welt eine radikale Wende zu nehmen. In den 90er Jahren begannen wir, das Internet zu nutzen. Was fÞr ein Novum! Mit jemandem aus verschiedenen Teilen der Welt in Echtzeit zu kommunizieren, war vor einem Jahrzehnt etwas Unvorstellbares.

Ab dem Jahr 2000 begann sich fast alles zu verwirklichen, was wir nur in Filmen sahen. Jetzt ist es mÃķglich, unseren GerÃĪten Befehle zu erteilen und/oder sie so zu programmieren, dass sie sich, wann immer wir wollen ein- und ausschalten. DarÞber hinaus kÃķnnen wir sie mit einer Anwendung von unserem Mobiltelefon aus Þber das Internet steuern. Wir kÃķnnen dies auch in der Welt der Automobile beobachten: Es werden immer weniger Autos mit Schaltgetriebe hergestellt, die meisten sind jetzt automatisch und haben ein integriertes Computersystem; andere Marken sind noch weiter gegangen und stellen Elektroautos her. Das Gleiche gilt fÞr Industriemaschinen, die immer weniger mechanisch und immer mehr elektronisch, digital und computergesteuert sind. Mit diesen Daten kÃķnnte man sagen, dass sich die Welt der Informatik seit etwa 200 Jahren entwickelt.

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KÞnstliche Intelligenz (KI) ist derzeit ein hochaktuelles Thema, ein Begriff, der seit mehr als 60 Jahren verwendet wird. Zum ersten Mal wurde der Begriff 1956 auf der Konferenz „Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence“ in den USA verwendet, die von John McCarthy geleitet wurde, einem Informatiker, der als „Vater der kÞnstlichen Intelligenz“ gilt. KÞnstliche Intelligenz ist die Entwicklung logischer Algorithmen mit dem Ziel, das menschliche Gehirn zu imitieren, d. h. Maschinen sind in der Lage, wahrzunehmen, zu lernen, zu denken, zu planen und selbststÃĪndig zu handeln. Prototypen mit kÞnstlicher Intelligenz werden seit den 1950er Jahren entwickelt. Heute zeigen uns die Wissenschaftler ihre humanoid aussehenden Roboter, mit denen wir interagieren kÃķnnen, weil sie so programmiert sind, dass sie menschliches Verhalten simulieren.

Nach Angaben der EuropÃĪischen Kommission gibt es zwei Arten von KI: Software und eingebettete kÞnstliche Intelligenz. Zur ersten Gruppe gehÃķren virtuelle Assistenten, Bildanalysesoftware, Suchmaschinen oder Sprach- und Gesichtserkennungssysteme. Zur zweiten Gruppe gehÃķren Roboter, Drohnen, autonome Fahrzeuge oder das Internet der Dinge (das es elektronischen GerÃĪten ermÃķglicht, sich mit dem Netz zu verbinden).

Vorteile und Nachteile

Der technologische Fortschritt hat es geschafft, den Menschen Aufgaben in allen Bereichen zu erleichtern. Der Einsatz dieser Technologien wie der KI hat jedoch auch Nachteile, die auf die hohen wirtschaftlichen und Ãķkologischen Kosten zurÞckzufÞhren sind, da fÞr die Inbetriebnahme der kÞnstlichen Intelligenz eine große Menge an Energie und fÞr das KÞhlsystem auch eine betrÃĪchtliche Menge an Wasser benÃķtigt wird. Andererseits gibt es auch ethische Fragen wie den massiven Verlust von ArbeitsplÃĪtzen oder die GefÃĪhrdung der Ãķffentlichen Sicherheit.

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Die EigentÞmer und Entwickler dieser Tools behaupten, dass KI in der Lage sein wird, hochbezahlte ArbeitsplÃĪtze zu ersetzen und sogar CEOs ersetzen kÃķnnte. Sie behaupten, dass die am meisten gefÃĪhrdeten Berufe die von Finanziers, Steuerberatern und Programmierern wÃĪren. Was fÞr ein rosiges Bild sie fÞr uns in diesen Berufen malen! Ihrer Meinung nach sind wir durch KI ersetzbar. Ich persÃķnlich habe keine Angst davor, denn in den letzten 30 Jahren haben sich Berufe verÃĪndert und neue StudiengÃĪnge geschaffen, und das Gleiche wird mit der KI geschehen, die sich stÃĪndig weiterentwickelt. Wir dÞrfen nicht vergessen, dass die KI Informationen sammelt, die der Mensch selbst geschaffen hat.

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat kÞrzlich einen Test zur Analyse der menschlichen Effizienz mithilfe von KI durchgefÞhrt. Der Test wurde mit Redakteuren, Datenanalysten und Mitarbeitern der Personalabteilung durchgefÞhrt. Die Ergebnisse fielen zugunsten der KI aus und zeigten, dass die Redakteure beim Einsatz von KI effizienter arbeiteten. Interessant war der prozentuale Anteil der Zeit, den sie fÞr die Datenerfassung, das Verfassen und die Bearbeitung aufwandten. Die Gruppe, die keine KI einsetzte, verbrachte mehr Zeit mit der Datenerfassung und der Erstellung eines Textentwurfs, aber weniger Zeit mit der Bearbeitung des endgÞltigen Textes, wÃĪhrend die Gruppe, die KI einsetzte, das Gegenteil tat, d. h. die Datenerfassung und die Erstellung des Textentwurfs nahmen deutlich ab, aber die Bearbeitung des endgÞltigen Textes dauerte doppelt so lange. Insgesamt waren die KI-Redakteure etwa 59 % schneller und die QualitÃĪt ihrer Texte war ebenfalls hÃķher.

Das Ergebnis ist durchaus gerechtfertigt, da KI dazu beitragen kann, die Suche nach Informationen zu optimieren und automatisch Texte zu erstellen. Es ist jedoch zu beachten, dass Tools wie ChatGPT ihre Informationsquellen nicht offenlegen, so dass die Informationen, obwohl sie Þberzeugend sind, mÃķglicherweise nicht echt oder veraltet sind, da bekannt ist, dass diese Art von Tool alte Daten verwendet. Dies wÃĪre ein großer Nachteil solcher Tools, da wir nicht zwischen echten und falschen Informationen oder zwischen aktuellen und veralteten Informationen unterscheiden kÃķnnen.

Um KI sinnvoll nutzen zu kÃķnnen, bedarf es einer Regelung, die sicherstellt, dass die Informationen, auf die wir zugreifen, rechtmÃĪßig sind und dass das geistige Eigentum des Urhebers nicht verletzt wird, wie es derzeit der Fall ist. So hat beispielsweise die New York Times bereits OpenAI, den EigentÞmer von ChatGPT, verklagt, weil sie ihre Informationen ohne Genehmigung verwendet hat. Auch mehrere KÞnstler haben sich Þber die AnfÃĪlligkeit des geistigen Eigentums beschwert.

Andererseits muss ebenso wie der Zugang zu wahrheitsgetreuen Informationen gewÃĪhrleistet sein, wir als Nutzer auch bei der Verwendung dieser Tools auf ethische GrundsÃĪtze achten, d.h. die Nutzung zu kriminellen Zwecken oder unter Verletzung der Menschenrechte muss ordnungsgemÃĪß sanktioniert werden, und aus diesem Grund hat sich die EuropÃĪische Union intensiv um die Verabschiedung des KI-Gesetzes bemÞht, dessen Hauptziel es ist, die Nutzung zu regeln und MissbrÃĪuche zu sanktionieren.

KI-Gesetz

Ziele: Es soll sichergestellt werden, dass Systeme, die KI in der EU nutzen, sicher sind und die Rechte der BÞrgerinnen und BÞrger respektieren, indem KI-Entwicklern und -Umsetzern klar definierte Anforderungen und Verpflichtungen in Bezug auf die Nutzung von KI auferlegt werden. Die Verordnung zielt auch darauf ab, den administrativen und finanziellen Aufwand fÞr Unternehmen, insbesondere fÞr kleine und mittlere Unternehmen (KMU), zu verringern.
DarÞber hinaus zielt dieses Gesetz darauf ab, Investitionen und Innovationen im Bereich der KI in der EU zu fÃķrdern.

Ansatz: Der Ansatz dieses Gesetzes ist risikobasiert und hat 4 Stufen:

  • Inakzeptable Risiken: Risiken, die das Leben und die Sicherheit von Menschen gefÃĪhrden und ihre Rechte verletzen.
  • Hohes Risiko: Kritische Infrastrukturen wie Verkehr, Sicherheitskomponenten in Produkten (Anwendung von KI in der assistierten Chirurgie), wesentliche Ãķffentliche und private Dienstleistungen (Zugang zu Krediten) usw.
  • Begrenztes Risiko: Risiken im Zusammenhang mit dem Mangel an Transparenz beim Einsatz von KI.
  • Minimales Risiko: Alle KI-Systeme, die ein minimales oder gar kein Risiko darstellen, sind in der EU zugelassen. In dieser Gruppe sind Videospiele zu finden.

Anwendungsbereich: GrundsÃĪtzlich richtet sich dieses Gesetz an Anbieter von Systemen, die KI nutzen, und an alle Unternehmen, die KI bei der AusÞbung ihrer GeschÃĪftstÃĪtigkeit einsetzen.
Systeme, die ein inakzeptables Risiko darstellen, dÞrfen nicht verwendet werden. Systeme mit hohem Risiko unterliegen einer Reihe strenger Anforderungen, um die Ãķffentliche Sicherheit zu gewÃĪhrleisten, und Systeme mit begrenztem Risiko mÞssen ebenfalls bestimmte Anforderungen erfÞllen, die weniger streng sind als die bisherigen. Um diese Anforderungen durchzusetzen, wird das neu eingerichtete EuropÃĪische Amt fÞr KÞnstliche Intelligenz fÞr die Überwachung der Umsetzung des Gesetzes zustÃĪndig sein.

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Wird sich das KI-Gesetz auf Ausfuhren in die EU auswirken?

Im Prinzip wird es fÞr traditionelle Exporte (Landwirtschaft und Textilsektor) keine grÃķßeren Auswirkungen geben, es sei denn, in ihren Prozessen wird irgendeine Art von Technologie verwendet, die mit den vier oben genannten Risiken verbunden ist.
Unternehmen, die KI-LÃķsungen in die EU exportieren mÃķchten, sollten sich Þber die Anforderungen im Klaren sein, die je nach Risikoniveau gesetzlich festgelegt sind. Es sei darauf hingewiesen, dass die Verordnung noch nicht ausgearbeitet ist, so dass noch nicht bekannt ist, wie hoch die Anforderungen sein werden und wie hoch die Strafen bei Nichteinhaltung ausfallen werden, aber es ist bereits von hohen Summen die Rede.

Zusammenfassung:

  • KI sollte als Werkzeug gesehen werden, das uns hilft, Prozesse weiter zu optimieren, und nicht als Bedrohung. Es muss uns nicht unbedingt ersetzen, es muss uns auf dem Weg begleiten, es muss ein VerbÞndeter bei der Optimierung von Prozessen sein.
  • Der Einsatz von Hochtechnologie wie KI ist mit hohen wirtschaftlichen und Ãķkologischen Kosten verbunden, weshalb Investitionen in die Forschung in diesem Bereich gefÃķrdert werden sollen, mit dem Ziel, diese effizienter, also leichter zugÃĪnglich und umweltfreundlicher zu gestalten.
  • Derzeit ist der Einsatz von KI mit einem hohen Aufwand an Energie- und Wasserressourcen verbunden, sodass er aus Ãķkologischer Sicht mÃķglicherweise nicht sehr attraktiv erscheint, insbesondere wenn wir Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen. Aber wie im vorherigen Absatz erwÃĪhnt, besteht das Ziel darin, dass es in Zukunft nicht mehr so viel Energie verbraucht. Denken wir daran, dass sich die Technologie stÃĪndig weiterentwickelt und wahrscheinlich ein Modell entwickelt wird, das nicht so viel Energie verbrauchen muss.
  • Ohne Gesetze, die den Einsatz von KI regeln, sind Menschen Fehlverhalten ausgesetzt, wie wir bei der Frage des geistigen Eigentums gesehen haben, sodass KI ohne angemessene Regulierung als Bedrohung angesehen werden kÃķnnte.
  • Die EuropÃĪische Union war weltweit Vorreiter bei der Schaffung eines KI-Gesetzes, daher ist es sehr wahrscheinlich, dass andere LÃĪnder oder LÃĪnderblÃķcke ihre kÞnftigen KI-Gesetze auf der Grundlage des EU-KI-Gesetzes anpassen werden.
  • Unternehmen, die mit KI arbeiten wollen oder arbeiten und auf den europÃĪischen Markt ausgerichtet sind, mÞssen auf die Einhaltung der Sorgfaltspflichten gemÃĪß dem KI-Gesetz achten.

 

 

Geschrieben von MÃģnica ValcÃĄrcel
 
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Business Model Canvas: Strategiewerkzeug fÞr Unternehmen

Business Model Canvas: Strategiewerkzeug fÞr Unternehmen

 

Was ist ein Canvas?

Das Business Model Canvas (BMC) ist ein Tool, mit dem du dein GeschÃĪftsmodell dynamisch entwickeln und strukturieren kannst, denn sein Hauptmerkmal ist die Sichtbarkeit aller strategischen Bereiche deines Unternehmens als Ganzes.

 

Woher kommt BMC?

Das BMC basiert auf der Doktorarbeit des Schweizer Marketingexperten Alexander Osterwalder zur Business Model Ontology, die 2004 vorgelegt wurde. Diese Arbeit war der erste Schritt fÞr die Entwicklung des Canvas-Modells, das in dem 2010 erschienenen Buch “Business Model Generation” von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur ausfÞhrlich erlÃĪutert wird.

 

Vorteile des BMC

  • Visuelle Analyse des GeschÃĪftsmodells in einer einzigen Ansicht, da alle Elemente auf einer Seite zusammengefasst sind.
  • ErmÃķglicht die Definition und Konkretisierung abstrakter Ideen.
  • Fokus auf die BedÞrfnisse als Ganzes und nicht nur auf einen Bereich.
  • Identifizierung der AbhÃĪngigkeiten zwischen den Bereichen des GeschÃĪftsmodells.
  • VerstÃĪndnis fÞr die Bedeutung der einzelnen Bereiche.
  • Es ist ein Modell, das auf Teamarbeit ausgelegt ist, so dass alle Beteiligten ihre Meinungen und Ideen einbringen und gemeinsam nach LÃķsungen und Strategien suchen kÃķnnen.

 

Anwendung des BMC

Es wird empfohlen, das Canvas-Modell im Team zu bearbeiten. Dazu musst du eine Vorlage entwickeln, die in 9 BlÃķcke unterteilt ist. Du kannst die Vorlage selbst auf einem Flipchart der GrÃķße A2 oder A1 erstellen oder eine Vorlage aus dem Internet verwenden und ausdrucken. Hier ist ein Beispiel, aber es gibt viele Beispiele im Internet, die du verwenden kannst.
Du benÃķtigst außerdem verschiedenfarbige Post-it-Zettel und Stifte. Die Dynamik besteht darin, die BlÃķcke mit den Haftnotizen zu fÞllen, auf die die Teammitglieder ihre Ideen und VorschlÃĪge, die sie gemeinsam analysiert haben, schreiben.

Organisation und Struktur

Die ArbeitsflÃĪche ist in 9 Bereiche unterteilt. Es gibt fÞnf Spalten, von denen die zweite und die vierte durch eine vertikale Linie in zwei geteilt sind. Unterhalb der fÞnf Spalten befindet sich ein horizontaler Streifen, der in zwei Teile geteilt ist. Mit einer vertikalen Linie in der Mitte.

Das AusfÞllen der BlÃķcke hat eine bestimmte Reihenfolge. Es ist ratsam, in jeden Block eine Zahl zu setzen. Die erste Spalte auf der rechten Seite ist Block 1, die mittlere Spalte ist Block 2. Neben Block 1 befindet sich die vierte Spalte, die in zwei Teile geteilt ist, Block 3 unten und Block 4 oben. Block 5 befindet sich im horizontalen Streifen auf der rechten Seite. Die BlÃķcke 6 und 7 befinden sich in der zweiten Spalte, die ebenfalls geteilt ist, 6 unten und 7 oben. Block 8 ist die erste Spalte und Block 9 befindet sich im horizontalen Streifen auf der linken Seite, neben Block 5. Diese Anordnung mag auf den ersten Blick verwirrend erscheinen, aber unten siehst du ein Beispiel. Nun schauen wir zuerst, wie jeder dieser BlÃķcke heißt.

Grundbestandteile des BMC

Im Folgenden wird jeder der neun BlÃķcke genauer erklÃĪrt:
1. Marktsegmente: Hier werden die Kunden genannt, die du ansprechen willst oder bereits ansprichst.
2. Wertversprechen: Dies ist im Wesentlichen das Produkt und seine Eigenschaften, die als Wert fÞr den Kunden definiert werden.
3. VertriebskanÃĪle: Über welche KanÃĪle du deine Kunden ansprichst und wie sie Zugang zu deinem Produkt erhalten.
4. Kundenbeziehung: Welche GeschÃĪftsbeziehung wird zu den einzelnen Zielgruppen gepflegt.
5. Einnahmequelle: Hier legst du fest, wie dein Unternehmen Einnahmen generiert. Dies hÃĪngt von deinem Wertversprechen und Marktsegment ab, so dass du feststellen kannst, wie viel deine Kunde bereit sind, zu zahlen.
6. SchlÞsselressourcen: Hier solltest du die fÞr den Betrieb deines Unternehmens erforderlichen Ressourcen angeben.
7. SchlÞsselaktivitÃĪten: Die HauptaktivitÃĪten deines Unternehmens, um dein Produkt anbieten zu kÃķnnen.
8. SchlÞsselpartner: Welche Partner sind notwendig fÞr die Umsetzung und welche sind entbehrlich.
9. Kostenstruktur: Dies ist eine Übersicht Þber die grundlegenden Kosten deines Unternehmens.

Beschreibung und SchlÞsselfragen in jeder Komponente:

Nun werden wir etwas detaillierter auf die Inhalte der neun BlÃķcke eingeben und nennen einige SchlÞsselfragen, die dir helfen werden, jeden Block zu definieren.
1. Marktsegment oder Kundensegment. Eine Gruppe von Nutzern mit bestimmten Eigenschaften und Nutzungsverhalten oder Kundensegmente. Fragen:
FÞr wen schaffe ich mit meinem Angebot einen Mehrwert? Wer sind meine wichtigsten Kunden?
2. Wertversprechen oder Produkt. Mehrwert oder Wertversprechen fÞr die BedÞrfnisse der Kundensegmente. Fragen:
FÞr welche Probleme wollen diese Kunden eine LÃķsung?
Welchen Nutzen oder Mehrwert biete ich den Kunden mit meinem Angebot?
Welche KundenbedÞrfnisse will ich befriedigen?
Welche Kombination von Produkten und Dienstleistungen biete ich den Zielgruppen an?
3. VertriebskanÃĪle. Vertriebs- und KommunikationskanÃĪle fÞr das Kundensegment. Fragen:
Wie oder Þber welche KanÃĪle erreiche ich meine Kunden?
Welche KanÃĪle funktionieren am besten? Welches sind die besten Anlaufstellen?
4. Die Kundenbeziehung. Form der Beziehung zu den Kundensegmenten. Fragen:
Welche Art von Beziehung habe ich zu Kunden? Spreche ich sie individuelle an oder richte ich mich an die große Mase?
Was tue ich, um die Beziehung aufzubauen, zu pflegen und zu erhalten?
5. Einnahmequellen. Wie die Einnahmen nach Kundensegmenten generiert werden sollen. Erste Preisstrategien. Fragen:
Welche Preise sind meine Kunden bereit zu zahlen?
Gibt es vergleichbare Produkte und/oder Dienstleistungen? Welche Einnahmequellen gibt es?
Wie viel trÃĪgt jede der einzelnen Einnahmequellen zum Gesamtumsatz bei?
6. SchlÞsselressourcen. Ressourcen und Infrastruktur, die erforderlich sind, um das Produkt und/oder die Dienstleistung anbieten zu kÃķnnen. Fragen:
Auf welche Ressourcen stÞtzt sich mein Wertversprechen?
Welche SchlÞsselressourcen benÃķtige ich, um dem Kunden einen Mehrwert zu bieten?
7. SchlÞsselaktivitÃĪten. Alle KernaktivitÃĪten, die notwendig sind, um das Produkt und/oder die Dienstleistung zu liefern. Fragen:
Welche AktivitÃĪten muss ich durchfÞhren, um den Kundennutzen zu erfÞllen?
Welche AktivitÃĪten sind fÞr die VertriebskanÃĪle und welche fÞr die Kundenbeziehung notwendig?
8. SchlÞsselpartner. Liste der SchlÞsselpartner, die mit der jeweiligen SchlÞsselaktivitÃĪt verbunden sind. Fragen:
Wer sind meine SchlÞsselpartner, wer sind meine wichtigsten Lieferanten?
FÞr welche SchlÞsselressourcen oder SchlÞsselaktivitÃĪten bin ich von den Partnern abhÃĪngig?
9. Kostenstruktur. Erste grundlegende Finanzplanung. Fragen:
Welche Kostenstruktur ergibt sich aus der Planung?
Welche SchlÞsselressourcen und/oder SchlÞsselaktivitÃĪten sind die Kostentreiber?

 

Zusammenfassung

Das Canvas ist auf die Entwicklung von operativen und strategischen PlÃĪnen ausgerichtet. Es ist ein effektives Instrument, um die Dynamik und Entwicklung von GeschÃĪftsmodellen schnell, visuell ansprechend und konkret zu diskutieren. Dank dieses Tools ist es einfach zu erkennen, wie die Komponenten miteinander zusammenhÃĪngen. Es ist ein Werkzeug, das hÃĪufig von Start-ups und fÞr die Planung der digitalen Transformation eines Unternehmens verwendet wird.

 

 

Autoren Holger Ehrsam und MÃģnica ValcÃĄrcel
 
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Innovation und WettbewerbsfÃĪhigkeit – SchlÞsselelemente in Unternehmen

Innovation und WettbewerbsfÃĪhigkeit – SchlÞsselelemente in Unternehmen

Innovation fÃķrdert die WettbewerbsfÃĪhigkeit. Durch sie kÃķnnen sich Unternehmen besser auf dem Markt positionieren und sich von ihren Konkurrenten abheben. Ihr Produktangebot wird attraktiver, und der Verbraucher hat mehr MÃķglichkeiten zur Auswahl.
Warum, wie und wann solltest du als Unternehmer also auf Neuerungen setzen?
 

Warum

  • Innovation ist wie ein Magnet, der Kunden anzieht. Wenn du etwas Neues und Aufregendes anbietest, werden deine Produkte oder Dienstleistungen attraktiver und die Nachfrage steigt. Stell dir vor, jedes Unternehmen bietet ein Produkt mit denselben bekannten Designs und Farben an. Und dann bringst du eines auf den Markt, dass sich merklich in seinem Design oder seiner PrÃĪsentation von der Konkurrenz unterscheidet. Welches Produkt wird die grÃķßere Aufmerksamkeit und Nachfrage erzielen? Richtig, deines!
  • Innovation verÃĪndert auch die Kultur deines Unternehmens und die Einstellung zu zukÞnftigem Wachstum. Ein innovatives Produkt zu haben bedeutet, dass das Unternehmen bereit ist, neue MÃĪrkte zu erschließen.
  • WettbewerbsfÃĪhigkeit hilft dir, Kunden zu gewinnen und vor allem zu halten. Wenn du einen Mehrwert bietest, der dem Kunden einen echten Vorteil bietet, werden sich dieser immer wieder fÞr dein Unternehmen entscheiden. Weil er bei dir etwas bekommt, dass ein Leben einfacher macht. So baust du langfristige KundenloyalitÃĪt auf, denn deine Kunden werden sich immer wieder an dein Produkt oder deine Marke erinnern.

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Wie

  • Frag deine Kunden, was sie vermissen und brauchen. Zu wissen, was sie in deinem Unternehmen neu oder anders sehen mÃķchten, ist ein guter Ausgangspunkt fÞr deine zukÞnftige Entwicklung. Kunden kÃķnnen dir Ideen und neue Perspektiven liefern, die dir helfen, neue BedÞrfnisse zu erkennen, die bisher noch nicht erfÞllt wurden.
  • Halte dich Þber Branchennachrichten und Trends auf dem Laufenden. Soziale Medien sind eine große Hilfe und kÃķnnen dich Þber andere MÃĪrkte auf der ganzen Welt informieren. Wenn du die Zukunft im Auge behÃĪltst, kannst du den BedÞrfnissen deiner Kunden immer einen Schritt voraus sein.
  • Besuche VortrÃĪge oder Netzwerkveranstaltungen. Suche nach Unternehmern, die es bereits geschafft haben, innovativ und fÞhrend in ihrem Bereich zu sein. Spreche mit Experten, die dir wichtige Details verraten kÃķnnen, die du nicht kennst. Neue Kontakte zu knÞpfen, Ãķffnet immer mehr TÞren.

 

Wann

  • Der entscheidende Moment hÃĪngt von einer Reihe von Faktoren ab. Dazu gehÃķrt unter anderem das Wissen, das du bereits Þber die Trends in deinem Sektor, Þber deine Konkurrenten und Þber die BedÞrfnisse deiner Kunden gewonnen habst. Dadurch wirst du dir fÞr die Gunst der stÃĪrker bewusst.
  • Auch der Lebenszyklus deines Produkts ist wichtig. Wenn du feststellst, dass dein Produkt schon lange auf dem Markt ist und du nicht in der Lage bist, entsprechend deinem Plan weiter zu wachsen, ist dies ein guter Zeitpunkt eine Erneuerung.
  • Viele Unternehmer sagen, dass es so etwas wie den richtigen Zeitpunkt nicht gibt. Manchmal muss man den Schritt einfach wagen und es ausprobieren. Das Entwickeln und Testen von Ideen wird dir helfen, aus deinen Erfahrungen zu lernen und in Zukunft besser vorbereitet zu sein.

Innovation und WettbewerbsfÃĪhigkeit gehen Hand in Hand. Innovation hilft dir, dich von der Masse abzuheben, indem du etwas Einzigartiges anbietest. Sie ermÃķglicht es dir, wettbewerbsfÃĪhig zu bleiben, indem du dir einen Vorteil auf dem Markt verschaffst. Wenn du das richtige Gleichgewicht zwischen diesen beiden Faktoren findest, ist dein Unternehmen bereit fÞr neue Herausforderungen und Chancen.

 
 
 
Geschrieben von Bruno Otoya

MSc. Innovationsmanagement, Unternehmertum und Nachhaltigkeit

 

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Kreislaufwirtschaft: Ein Modell, das sich durchsetzt

Kreislaufwirtschaft: Ein Modell, das sich durchsetzt

PrÃĪambel

Die industrielle Revolution fÞhrte zu einem Produktionsboom und natÞrlich auch zur Entwicklung von Technik und Medizin. All diese Entwicklungen haben es uns ermÃķglicht, unsere Lebenserwartung zu verlÃĪngern. Wir sind jetzt in der Lage, viele Krankheiten zu besiegen, und die Technologie hat uns geholfen, verschiedene Aufgaben sicher und schnell auszufÞhren, die in der Vergangenheit gefÃĪhrlich und riskant gewesen waren. Sie hat auch zu einem immer stÃĪrkeren BevÃķlkerungswachstum gefÞhrt, was die Nachfrage nach mehr Produkten nach sich zog, die bis heute einem linearen Produktionsmodell folgen. Das bedeutet, dass natÞrliche Ressourcen oder endliche Rohstoffe abgebaut werden, um Produkte herzustellen, die am Ende ihres Lebenszyklus entsorgt werden. Bei diesem Modell wird der Lebenszyklus des Produkts nicht berÞcksichtigt, da es auf RentabilitÃĪt ausgerichtet ist und auf dem Prinzip “benutzen und wegwerfen” basiert. Produkte mit geplanter Obsoleszenz sind ebenfalls Teil dieses Modells.
Nach Angaben des World Wildlife Fund (WWF) verbrauchen wir mehr Ressourcen als wir sollten, was sich negativ auf kÞnftige Generationen auswirkt. Kurz gesagt, die lineare Wirtschaft fÞhrt zu Abholzung, Bodenerosion, DÞrren, Verlust der Artenvielfalt und Klimawandel.
Um die ErschÃķpfung der Ressourcen zu vermeiden und der Natur Zeit zu geben, sich zu regenerieren, entwickelt sich die Kreislaufwirtschaft.
 

Was ist die Kreislaufwirtschaft?

Die Kreislaufwirtschaft ist ein Produktions- und Konsummodell, das der Nachhaltigkeit verpflichtet ist. Es konzentriert sich auf den Lebenszyklus des Produkts und wird von drei Grundprinzipien bestimmt: reduzieren, recyceln und wiederverwenden, auch die 3R genennt: „Reduce, Reuse, Recycle“. Das bedeutet, dass Produkte nicht fÞr den einmaligen Gebrauch produziert werden, sondern dass ihre Materialien, wenn mÃķglich, durch Recycling im Wirtschaftskreislauf verbleiben und in der Produktion wiederverwendet werden kÃķnnen.
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Die 7R

Die 3R waren eine hervorragende Initiative, die von der Nichtregierungsorganisation (NRO) Greenpeace propagiert und 2004 auf dem G8-Gipfel vom japanischen Premierminister Koizumi Junichiro vorgeschlagen wurde. Sie reichen jedoch nicht aus, um die ÞbermÃĪßige Ausbeutung von Ressourcen und die Entstehung von AbfÃĪllen einzudÃĪmmen, so dass weitere Initiativen hinzugekommen sind, wie z. B. die 7R, die einen umfassenderen Vorschlag zur Erhaltung der Umwelt durch Ressourcenmanagement, Wiederverwendung und Recycling darstellen. Die 7R stehen fÞr Redesign (redesign), Reduktion (reduce), Wiederverwendung (reuse), Reparatur (repair), Erneuerung (renew), RÞckgewinnung (recover) und Recycling (recycle).
Da das Hauptziel der Kreislaufwirtschaft darin besteht, die Umweltkosten der derzeitigen Prozesse zu senken, besteht ihre Strategie darin, die Verwendung von Rohstoffen zu optimieren, indem ihre Nutzungsdauer durch Recycling und Wiederverwendung verlÃĪngert wird. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Phase des Produktdesigns ÃĪußerst wichtig, da berÞcksichtigt werden muss, dass die zu verwendenden Materialien wiederverwendbar sein mÞssen und dass das Produkt bei Bedarf repariert werden kann und seine Teile austauschbar sind. Ebenso mÞssen die anfallenden Nebenprodukte und AbfÃĪlle berÞcksichtigt werden, damit sie wieder in neue Produktionsprozesse integriert werden kÃķnnen.
 

Vorteile:

  • Umweltschutz:
  • Verringerung des Verbrauchs an natÞrlichen Ressourcen.
  • Verringerung der Anzahl der erzeugten AbfÃĪlle und damit der Umweltauswirkungen.
  • Verringerung der Emission von Treibhausgasen.
  • Die Herstellung effizienterer und nachhaltigerer Produkte trÃĪgt zur Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs bei.
  • Reduziert die AbhÃĪngigkeit von Rohstoffen:
  • Viele LÃĪnder verfÞgen nicht Þber bestimmte natÞrliche Ressourcen, so dass sie Rohstoffe fÞr ihre Produktion importieren mÞssen.
  • ErhÃķhte Sicherheit bei der Versorgung mit Rohstoffen.
  • Es schafft ArbeitsplÃĪtze und spart Geld fÞr Verbraucher, Unternehmen und Regierungen.
  • Es wird geschÃĪtzt, dass der Übergang zur Kreislaufwirtschaft die WettbewerbsfÃĪhigkeit steigern, die Innovation anregen, das Wirtschaftswachstum ankurbeln und ArbeitsplÃĪtze schaffen kÃķnnte.
  • Die Verbraucher erhalten innovativere, langlebigere und besser reparierbare Produkte, die dem Endverbraucher Einsparungen ermÃķglichen.
  • Steigerung der wirtschaftlichen RentabilitÃĪt von Produktionsprozessen.
  • Gesteigerter Umsatz.
  • ErhÃķhte technologische WettbewerbsfÃĪhigkeit.
  • Anwendbar in allen Bereichen wie Textilindustrie, Landwirtschaft, Bauwesen, industrielle Prozesse, Wasseraufbereitung, Abfallbehandlung usw.
 
 

Die Situation in Europa

Das EuropÃĪische Parlament mÃķchte, dass die EuropÃĪer eine Kreislaufwirtschaft einfÞhren, Rohstoffe effizienter nutzen und AbfÃĪlle reduzieren. Die EuropÃĪische Kommission hat daher fÞr 2020 und 2021 AktionsplÃĪne fÞr nachhaltigere Produkte, Abfallverringerung und die Selbstbestimmung der BÞrger, wie z. B. das Recht auf Reparatur, vorgelegt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf ressourcenintensiven Sektoren wie Elektronik, IKT, Kunststoffe, Textilien und/oder Bauwesen liegt. Sie forderte auch Maßnahmen, um bis 2050 zu einer kohlenstoffneutralen, nachhaltigen, giftfreien und vollstÃĪndig kreislauforientierten Wirtschaft zu gelangen, was strengere Recyclinggesetze und verbindliche Ziele fÞr 2030 beinhalten soll.
Im MÃĪrz 2022 legte die Kommission das erste Maßnahmenpaket zur Beschleunigung des Übergangs zur Kreislaufwirtschaft vor. Das Paket umfasst die FÃķrderung nachhaltiger Produkte und die Selbstbestimmung der Verbraucher bezÞglich des grÞnen Übergangs, die Überarbeitung der Verordnung Þber Bauprodukte und eine Strategie fÞr nachhaltige Textilien. Im November desselben Jahres schlug sie neue EU-weite Verpackungsvorschriften vor, einschließlich VorschlÃĪgen zur Verbesserung des Verpackungsdesigns, wie z. B. eine klare Kennzeichnung, um Wiederverwendung und Recycling zu fÃķrdern. Außerdem befÞrwortet sie den Übergang zu biobasierten, biologisch abbaubaren und kompostierbaren Kunststoffen.
 

Die Situation in Peru

Im Februar 2020 genehmigte die peruanische Regierung den “Fahrplan fÞr eine Kreislaufwirtschaft in der Industrie” durch den Obersten Erlass Nr. 003-2020-Produce. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Produktionsministeriums (Produce) und des Umweltministeriums (MINAM), die darauf abzielt, lineare Produktionsprozesse schrittweise an die GrundsÃĪtze der Kreislaufwirtschaft anzupassen und zu fÃķrdern, indem bewÃĪhrte Verfahren bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von IndustrieabfÃĪllen sowie die Entwicklung von Mechanismen zur FÃķrderung innovativer Initiativen und sauberer Technologien gefÃķrdert werden.
Die ersten 42 Maßnahmen des Staates wurden festgelegt und zielen darauf ab, die Produktion im Rahmen des Kreislaufwirtschaftskonzepts zu fÃķrdern, Informationen zu verwalten, den nachhaltigen Verbrauch und die Abfallwirtschaft zu unterstÞtzen, Innovationen zu fÃķrdern und die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen, um einen schrittweisen Übergang des Privatsektors zu gewÃĪhrleisten.
 

Tipps fÞr einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft

Wir, die Konsumenten, sind durch unser Handeln und unsere Konsumgewohnheiten ein wichtiger Teil dieses Prozesses. Aus diesem Grund geben wir dir die Empfehlungen der Aquae-Stiftung an die Hand und zeigen dir, was du zur Kreislaufwirtschaft beitragen kannst:
1: Reparieren statt wegwerfen. Beispiel: Garantien in Anspruch nehmen, vor der Entsorgung eines Produkts einen Techniker aufsuchen und das Produkt verantwortungsvoll entsorgen (Sammelstellen).
2. WÃĪhle langlebige Produkte statt Wegwerfprodukte. Beispiel: Stofftaschen
3. Reduziere den Abfall auf ein Minimum. Beispiel: Vermeide den Druck von Dokumenten wie Rechnungen, bestelle Werbung per E-Mail, rÃĪume regelmÃĪßig deine Inbox auf, kaufe Produkte ohne Verpackung oder mit wiederverwertbarer Verpackung.
4. Erstelle eine Einkaufsliste. Beispiel: Um zu vermeiden, dass zu viel eingekauft und Lebensmittel weggeworfen werden, ist es besser, zu prÞfen, welche Produkte zu Hause benÃķtigt werden, und eine Liste mit dem Notwendigen zu erstellen.
5. Kaufe aus zweiter Hand. Beispiel: Kaufe gebrauchte MÃķbel in gutem Zustand und zu einem guten Preis im Internet.
6. Kompostiere zu Hause. Beispiel: die organischen AbfÃĪlle, die beim SchÃĪlen von GemÞse anfallen. Du kannst einen Komposter benutzen, und wenn das nicht mÃķglich ist, dann verwende Recycling-PapiertÞten fÞr organische AbfÃĪlle und entsorge sie in biologisch abbaubaren BehÃĪltern, falls es sie in deiner Stadt gibt.
7. Passe deinen Energieverbrauch an. Beispiel: Ersetze GlÞhbirnen durch Energiesparlampen, fÞlle die Waschmaschine und ggf. den GeschirrspÞler. Kaufe energieeffiziente GerÃĪte.
8. Recyceln. Beispiel: Wenn mÃķglich, verwende Dinge ein zweites oder drittes Mal, bevor du sie ganz wegwirfst, und entsorge sie getrennt: Plastik, Papier, Glas, Batterien, elektronische GerÃĪte usw., damit sie wieder in den Wirtschaftskreislauf zurÞckgefÞhrt werden kÃķnnen.
9. Lerne, das loszuwerden, was du nicht mehr brauchst. Beispiel: Trenne dich von Dingen, die du seit mehr als 5 Jahren nicht benutzt hast. Wenn sie in gutem Zustand sind, kannst du sie verkaufen, andernfalls gemÃĪß den Recycling-Richtlinien entsorgen.
10. “Doggy Bag” oder “Gourmet Bag”. Beispiel: Bitte in einem Restaurant darum, dass Essensreste eingepackt werden, und frag nach recycelbaren Verpackungen. Diese Praxis hilft der Kreislaufwirtschaft sehr, also solltest du dich nicht dafÞr schÃĪmen.
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Zusammenfassung

  • Es stimmt zwar, dass die industrielle Revolution uns in der Entwicklung der Menschheit einen riesigen Schritt vorangebracht hat, aber wir mÞssen auch lernen, dass die angewandten Wirtschaftsmodelle dem Ökosystem schweren Schaden zugefÞgt haben, so dass wir nach besseren Alternativen suchen mÞssen, die uns helfen, die Ressourcen effizient zu verwalten.
  • Die Kreislaufwirtschaft ist eine hervorragende Initiative, um der ZerstÃķrung unseres Planeten durch Abholzung, Raubbau an Ressourcen und Umweltverschmutzung entgegenzuwirken.
  • Mit Initiativen wie der 7R kÃķnnen wir sowohl die Produktionsprozesse als auch die Abfallwirtschaft weiter verbessern.
  • Europa und Peru haben Fortschritte auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft gemacht, aber es gibt noch viel zu tun, besonders in Peru.
  • Dieses Thema geht uns alle an, die Verbraucher, die Unternehmen und die Regierungen. Lassen Sie uns am Übergang von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft mitwirken.
 
Geschrieben von MÃģnica ValcÃĄrcel
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Tipps fÞr GrÞnder

Tipps fÞr GrÞnder

Bist du Deutscher und mÃķchtest ein Unternehmen in Deutschland grÞnden? Hier geben wir dir die wichtigsten Tipps:
  • Zuerst musst du dich entscheiden, welche Art von GeschÃĪft du haben mÃķchtest und das entsprechende GeschÃĪftsmodell definieren. Z.B.: Wirst du einen Laden haben? Wirst du nur online im Internet verkaufen?
  • Als nÃĪchstes schreibst du einen Businessplan nach dem SMART-Ansatz. SMART bedeutet specific (spezifisch, klar definiert), measurable (messbar), achievable (erreichbar, realistisch), relevant (fÞr das Unternehmen relevant) und timeframe (innerhalb einer klar definierten Zeitvorgabe).

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  • Dein Unternehmen braucht unbedingt eine Vision und eine Mission. Ansonsten bist du wie ein Schiff ohne KapitÃĪn: orientierungs- und ziellos. Du musst wissen, was dein Unternehmen aus welchem Grund tust, was der Antreiber ist.
  • Beschreibe dann deine Produkte und deine idealen Kunden, um deine Zielgruppe zu definieren. Versetze dich in die Situation deiner Wunsch-Kunden hinein: wer sind sie, was wollen sie, wie leben sie, bei was brauchen sie UnterstÞtzung, welche Werte haben sie.
  • Danach kommt das Thema der Finanzierung. VerfÞgst du fÞr dein Business Þber genÞgend Eigenkapital oder wirst du auf Fremdkapital angewiesen sein?
  • Nach der Finanzierung geht es um rechtliche Aspekte. WÃĪhle die fÞr dich passende Rechtsform: Zum Beispiel eine GbR, oHG, KG, GmbH, UG oder AG.
  • Die meisten Unternehmen sind GmbH und UG, weil die Gesellschafter nur mit dem GesellschaftsvermÃķgen und nicht mit ihrem PrivatvermÃķgen haften. Um eine GmbH zu grÞnden, brauchst du ein Mindeststammkapital in der HÃķhe von 25.000 ₮. VerfÞgst du nicht Þber dieses Kapital, kannst du stattdessen eine UG grÞnden, denn dafÞr braucht es nur 1 ₮ Startkapital. Aber du musst auf jeden Fall die Unterschiede zwischen den beiden Rechtsformen im Auge behalten. Aufgrund des niedrigen Stammkapitals ist bei der UG eine RÞcklagenpflicht in der HÃķhe von 25% des JahresÞberschusses gesetzlich vorgeschrieben, wÃĪhrend diese bei der GmbH optional ist.
  • Hast du all die obigen Punkte geklÃĪrt, unterschreibst du den GeschÃĪftsvertrag und erÃķffnest dein GeschÃĪftskonto.
  • Die nÃĪchsten Schritte sind: Festlegung der wesentlichen Daten, AbklÃĪrung Firmierung und Gegenstand mit der IHK, Notarielle Beurkundung, Einzahlung des Stammkapitals, Anmeldung der Gesellschaft im Handelsregister durch den Notar, Gewerbeanmeldung, Anmeldung beim Finanzamt, Anmeldung der Mitarbeitenden (wenn dies der Fall ist).
Da wir keine AnwÃĪlte sind, empfehlen wir dir, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn du ein Unternehmen grÞnden mÃķchtest. Der Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken.
 
 
Geschrieben von MÃģnica ValcÃĄrcel
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