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Coronavirus – Aktuelles aus Peru

WICHTIGE LINKS: Fallübersicht Peru und über die Welt

Deutsche Botschaft in Lima

Deutsche Botschaft in Lima in Facebook

Reise- und SicherheitshinweiseAuswärtiges Amt

Die wichtigste peruanische Presseagentur mit neuesten Meldungen (spanisch und englisch): https://andina.pe/agencia/

Hinweise der Deutsch-Peruanischen Handelskammer: Wirtschaft

Hintergründe warum Deutschland wartet und Peru handelt. Live Videobotschaft Holger Ehrsam, Business Experte Deutschland-Peru


06.04. – 15:00

Die Straßen sind leer und heute am Montag sind nur wenige Männer unterwegs. Die Banken öffnen von 10.00 – 14.00 Uhr, manche Filialen sind komplett geschlossen.

Es wird in Aussicht gestellt, dass am Gründonnerstag und Karfreitag analog Sonntag verfahren wird, das heißt: komplette Ausgangssperre. Die ersten Firmen rechnen damit ab 13.04. wieder im Büro arbeiten zu können.

Die Rettungsflüge aus Deutschland haben jetzt Peruaner die heimkehren wollen mit an Board und das ist gut so. Wer in Peru ankommt ist automatisch in einer 14 tägigen Quarantäne in einem Hotel, Deutschland plant gleiches.

Anzahl der Infizierten in Peru: 2.561 (daovn genesen 997/ Deutschland: 102.024 (davon genesen: 28.700)


 

05.04. – 13:00

Anzahl der Infizierten in Peru: 2.281 (daovn genesen 914) / Deutschland: 98.772 (davon genesen: 26.400)

der erste Tag an dem weder Männer noch Frau zum Einkaufen gehen dürfen. Es gilt für alles zu hause zu bleiben. Die Geschäfte haben geschlossen, was für Deutschland normal ist und für Peru ungewöhnlich. Sonntags ist in Peru immer offen, meist von 10.00 – 22.00 Uhr.

Es ist ruhig und geordnet in Lima.


 

04.04. – 12:30

Anzahl der Infizierten in Peru: 1.746 / Deutschland: 93.549


 

03.04. – 16:00

Anzahl der Infizierten in Peru: 1.595 / Deutschland: 91.159

Mail der deutschen Botschaft:

Liebe Landsleute,

mit elf Rückhoflügen der Bundesregierung in dieser Woche (zwei aus Arequipa, vier aus Cusco, sowie je einer aus Iquitos, Lima, Piura, Tarapoto und Trujillo) werden über 1700 Passagiere nach Deutschland geflogen sein, in ihrer großen Mehrheit Deutsche und ihre Familienangehörigen, aber auch EU-Bürgerinnen und Bürger sowie Staatsangehörige anderer Länder, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Bei diesem Kraftakt haben uns viele unterstützt, bei denen wir uns ausdrücklich bedanken möchten: Unsere Honorarkonsulinnen und Honorarkonsule vor Ort, die Deutsche Schule Alexander von Humboldt und der deutsche Club Germania in Lima, das Deutsch-Peruanische Kulturinstitut ICPA und die Deutsche Schule Max Uhle in Arequipa, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit ihrem im ganzen Land tätigen Personal, Freiwilligenorganisationen und viele mehr. Ohne sie wäre diese große Zahl an Rückholflügen nicht zu bewältigen gewesen, deshalb: Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Zusammen mit den beiden Lufthansa-Flügen der letzten Woche hat die Bundesregierung nun knapp 2.400 Personen ausgeflogen.

Uns allen ist aber klar, dass es nach wie vor viele Personen aus Deutschland gibt, die sich vorübergehend in Peru aufhalten, nach Deutschland zurückreisen möchten und bisher nicht berücksichtigt werden konnten.

Um einen genauen Überblick darüber zu bekommen, welche Personen aus Deutschland sich jetzt noch vorübergehend in Peru sind, und um weitere Rückholflüge für die nächste Woche planen zu können, haben wir folgende Bitte:

Wenn Sie sich nur vorübergehend in Peru aufhalten und unmittelbar ausreisen möchten, tun Sie bitte Folgendes:

• Wenn Sie dies noch nicht getan haben: Registrieren Sie sich bei www.rueckholprogramm.de (Schaltfläche „Registrieren“).

• Wenn Sie bereits registriert sind: Gehen Sie auf www.rueckholprogramm.de und melden sich noch einmal mit Ihrer E-Mail und Ihrem Passwort an, um Ihre Daten anzuschauen (Schaltfläche „Anmelden“). Tun Sie dies zwingend auch, wenn sich nichts verändert hat. Wir werden nur diejenigen berücksichtigen, die sich noch einmal angemeldet haben.

• Tragen Sie bei „Kontaktdaten im Ausland“ im Feld „Adresse (Aufenthaltsort im Ausland)“ bitte nur eine der folgenden Alternativen ein:
o Wenn Sie sich in einer der folgenden Städte befinden: den Namen der Stadt
 Lima
 Cusco
 Arequipa
 Tarapoto
 Trujillo
 Piura
 Iquitos
o Wenn Sie sich in keiner der Städte befinden, aber sich den Transport in eine der genannten Städte organisieren können:
 Lima Umgebung
 Cusco Umgebung
 Arequipa Umgebung
 Tarapoto Umgebung
 Trujillo Umgebung
 Piura Umgebung
 Iquitos Umgebung

(Zusätzlich können Sie auch weitere Angaben zum genauen Aufenthaltsort geben.)

Personen, die sich in Ayacucho,  Chincha Huancavelica, Huánuco, Huaraz, Ica, Oxapampa, Nasca, Paracas, Pozuzo oder Tingo María gefinden, geben bitte „Lima Umgebung“ ein und machen weitere Angaben zum genauen Aufenthaltsort.

Klicken Sie auf der nächsten Seite dann unbedingt auf die Schaltfläche „Daten ändern / bestätigen“ rechts unten.

Bitte machen Sie dies sofort, spätestens bis Samstag, den 4. April, 20.00 Uhr (peruanischer Zeit).

Das System registriert dies mit dem jeweiligen Datum, und wir wissen so genau, wer aktuell an einer Ausreise interessiert ist.

Wenn Sie mit mehreren Personen im Land unterwegs sind, beachten Sie bitte Folgendes:
–  Jeder bzw. jede Mitreisende muss einzeln bei www.rueckholprogramm.de registriert sein.
–  Und nur eine Person der Reisegemeinschaft sollte bei seinen bzw. ihren Daten angeben, wer die Mitreisenden sind.

(Falls Sie sich wundern, wieso die Botschaft nicht genau weiß, wie viele Ausreisewillige in Peru sind: Das hängt damit zusammen, dass doch eine ganze Reihe von Touristinnen und Touristen  aus Deutschland mit den Rückholflügen anderer Länder nach Europa gereist sind und uns dies nicht immer mitgeteilt haben.)

Bislang planen wir weitere Rückflüge aus Lima am 6. April und aus Cusco am 7. April und je nach Ihren Rückmeldungen ggf. auch aus anderen Orten.

Und für diejenigen Deutschen, die längerfristig in Peru sind und derzeit auch hier bleiben möchten, gilt: Ihre bei der elektronischen Liste zur Erfassung von Deutschen im Ausland („Elefand“) eingetragenen Daten sind nicht verloren. Wir werden in Zukunft weiter damit arbeiten. Nur im Moment und bezogen auf die jetzigen Rückholflüge konzentrieren wir uns auf die Informationen bei www.rueckholprogramm.de. Dort, bei www.rueckholprogramm.de, sollte sich nur eintragen, wer als Touristin oder Tourist in Peru gestrandet ist.

Bleiben Sie gesund!

Ihre
Deutsche Botschaft Lima


 

03.04. – 08:00

der 1. Tag an dem nur Männer einkaufen gehen können. Fast überall sind Männer mit Einkaufslisten zu sehen, die sie von ihren Frauen erhielten. Für die peruanische Kultur ein besonderer Anblick. Der nächste Tag an dem Männer auf die Straßen können ist Montag.


 

02.04. – 17:00

die nächste Rückflüge nach Deutschland stehen ab Lima an. Das Flugzeug vom 03.04. soll bereits ausgebucht sein. Die Passierscheine kommen meist am Abend vor dem Abflug. Sammelpunkt ist Club Germania am Ovalo Higuereta, Surco. Danach soll es noch einen Flug am 05.04. geben um 08.30 am geben.


 

02.04. – 12:30

Neue Maßnahmen ab 03.04. in Peru:

Um die Zahl zu reduzieren gibt es eine weitere Maßnahme zusätzlich zur sozialen Quarantäne:

  • Montag, Mittwoch, Freitag: nur Männer dürfen Einkäufe tätigen, zur Apotheke
  • Dienstag, Donnerstag, Samstag: nur Frauen dürfen Einkäufe tätigen, zur Apotheke
  • Sonntag: komplette Ausgangssperre, keiner darf auf die Straße

Anzahl der Infizierten in Peru: 1.414/ Deutschland: 81.728

Zahlreiche Freiwilligenorganisationen bringen ihre Schützling nach Lima um den nächsten Rückholflug zu nutzen.


 

01.04. – 12:00

Erste Gerüchte kommen auf, wie es am 13.04. weitergeht:

– Bewegunfsfreiheit: abhängig von der DNI-Nummer. An bestimmten Tagen können Menschen mit einer geraden Endzahl sich frei bewegen, an anderen Tage mit einer ungeraden Endzahl

– Sonntags: ist für alle gleich und alle bleiben zu Hause

– Dauer der Regelung: 90 Tage

– Schulen: Kinder persönlich in der Schule: sukzessive ab 04.05.  vielleicht auch im Wechsel abhängig von der DNI Nummer

Anzahl der Infizierten in Peru: 1.323/ Deutschland: 76.544

 


 

01.04. – 09:30

Nachricht aus der deutschen Botschaft: Einzelne Reisende in Ayacucho, Huancayo, Huánuco, Ica, Oxapampa und Pucallpa müssen sich aus eigener Kraft nach Lima bewegen. Die Botschaft stellt hierüfr einen Passierschein aus. Davon betroffen sind lt. Botschaft:

Ica: 55 Personen, Huánuco: 21 Personen, Oxapampa: 19 Personen, Pucallpa: 14 Personen, Ayacucho: 8 Personen, Huancayo, 8 Personen.

Anzahl der Infizierten in Peru: 1.065/ Deutschland: 74.508


 

31.03. – 12:30

Anzahl der Infizierten in Peru: 1.065 / Deutschland: 68.180

WICHTIGE ÄNDERUNG DES FLUGES IQUITOS – LIMA, geplant für den 31. März:
Der für Dienstag geplante Rückholflug der Bundesregierung von Iquitos nach Lima musste leider verschoben werden, da uns die peruanischen Behörden die Genehmigung für den Flug versagt haben. Sie wollen nach wie vor keinen Flug nach Lima erlauben, der nicht noch am selben Tag und unmittelbar zur Weiterreise nach Deutschland führt.
Wir werden den Flug aus Iquitos leider nicht an den Lufthansa-Flug aus Lima am 03. April anbinden können.
Aus diesem Grund planen wir, wie auch bereits an anderen Standorten, eine Ausreise über Santiago de Chile am 03. April. Wir bemühen uns mit Hochdruck darum, dass Sie wie geplant am Freitag Ihre Heimreise nach Deutschland antreten können. Dazu halten wir Sie informiert.
Die Deutschen, die sich in und um Iquitos aufhalten, wurden darüber bereits per E-Mail informiert.
Ihre
Botschaft Lima


 

30.03. – 12:30

Verschärfung der Ausgangssperre: bisher 20.00-05.00 Uhr , NEU: 18.00 – 05.00 Uhr, in La Libertad, Loreto, Tumbes, Lambayque von 16.00-5.00 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 950 / Deutschland: 63.929


 

29.03. – 18.00 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 852 / Deutschland: 62.095

Mail der deutschen Botschaft:

Liebe Landsleute,
nach der gestrigen Ankündigung der Wochenplanung möchten wir Ihnen nun Hinweise zur weiteren Umsetzung geben:

An erster Stelle steht für uns, dass Sie mit aktualisierten Daten erreichbar sind.
Wir wollen sicherstellen, dass Ihre Daten durch die Umstellung von Elefand auf  Rückholprogramm nicht verloren gegangen sind.

Sie müssen zwingend auf www.rueckholprogramm.de registriert sein.
Das ist noch nicht bei allen der Fall.

Bitte sorgen Sie dafür, dass wir Sie unter einer gültigen Telefonnummer erreichen können und Ihnen unter einer gültigen E-Mail Adresse weitere Informationen zu Ihrer Rückkehr zusenden können.

Bitte schließen Sie Ihre Registrierung auf www.rueckholprogramm.de
bis spätestens Montag, 30.03.2020 13:00 Uhr (Lima-Zeit) ab.

Wir werden danach nicht mehr mit den Daten aus Elefand arbeiten.

Es gilt zudem für Sie alle weiterhin:
Stellen Sie bitte Ihre Erreichbarkeit mittels Ihrer angegeben Handynummer oder per E-Mail sicher. Laden Sie Ihr Handy auf und lassen dieses angeschaltet. Prüfen Sie mehrmals täglich Ihren E-Mail Eingang.

Bitte schauen Sie zudem auch in Ihren Spam Order, falls hier unsere Nachrichten landen sollten.

1. Cusco
Seit einiger Zeit bemühen wir uns, Sie aus der Umgebung nach Cusco zu holen.
Sie werden zeitnah von uns über Ihre Rückreisemöglichkeit nach Deutschland und zu den ersten vier Flügen am 01. und 02. April telefonisch oder per E-Mail informiert. Bitte sehen Sie es uns aber auch nach, wenn nicht alle sich in Cusco und Umgebung Befindlichen mit den ersten vier Flügen werden ausreisen können. Wir bemühen uns bereits um weitere Flugmöglichkeiten.

2. Iquitos
Für den Flug am 31. März liegt die Koordinierung vor Ort in der Hand des Honorarkonsuls der Republik Österreich, Herrn Stefan Germuth. Herr Germuth handelt in unserem Auftrag und Sie können seinen Aussagen vertrauen. Wir werden auf diesem Flug alle Deutschen mitnehmen, die in Iquitos sind. Wir wissen aber, dass einige von Ihnen Iquitos nicht rechtzeitig erreichen können. Auch die Anzahl der Europäer ist größer als die Kapazität des Flugzeuges. Deshalb wird es einen zweiten Flug geben, den ein anderes europäisches Land organisieren wird. Hierzu sind wir in enger Abstimmung mit unseren europäischen Partnern.
Wir werden Sie für den Weiterflug nach Deutschland am 3. April ab Lima vorsehen.

3. Piura
Zum Sammelpunkt zählen für uns die Bereiche um:
Piura, Máncora, Tumbes, Talara, Paita, Zarumilla, Torritos, Chulucanas.
Wir haben gestern an alle bei uns Registrierten in dieser Region eine E-Mail mit weiteren Hinweisen versandt.

4. Tarapoto
Zum Sammelpunkt zählen die Bereiche um:
Chachapoyas, Moyobamba, Yurimaguas, Tarapoto.
Auch hier haben wir eine E-Mail mit Hinweisen versandt.

5. Trujillo
Zum Sammelpunkt zählen:
die Provinzen Lambayeque mit Chiclayo, Cajamarca mit Cajamarca Chimbote und Umgebung (nicht ganz Ancash, Deutsche südlich von Chimbote sollten nach Lima reisen). Und selbstverständlich die Provinz La Libertad mit Trujillo und Huanchaco.
Wir werden in Kürze auf Sie zukommen.

6. Arequipa
Hier beginnt bereits heute der Transport per Bus von Puno nach Arequipa. Für den Großraum Arequipa versenden wir ebenfalls in Kürze eine E-Mail mit weiteren Informationen.

7. Lima
Heute hat uns ein Bus aus Huaraz erreicht. Von Orten, die eine Tagesreise von Lima entfernt sind (z.B. Nasca, Paracas etc.), sollten Sie bitte versuchen, nach Lima zu kommen. Auch hier erfassen wir momentan die Namen und informieren Sie. Wir sehen den nächsten Abflug aus Lima für den 03. April vor.

Wir versuchen, mit diesen Sammelpunkten möglichst viele von Ihnen in Peru zu erreichen. Es gibt allerdings Orte, die nicht per Flugzeug erreichbar sind, oder Gegenden, in denen Sie sehr verstreut sind.  Ich denke besonders an die Andenregionen und Orte wie z.B. Oxapampa, Huanuco, bis hin nach Pucallpa. Wir überlegen weiterhin, was die besten Optionen für Ihre Rückreise nach Deutschland sind.
Fühlen Sie sich also bitte nicht zurückgelassen, wenn Sie sich nach diesen Hinweisen nicht zuordnen können. Wir werden zeitnah mit Lösungen für diese Orte auf Sie zukommen.

Ihre Deutsche Botschaft Lima


 

28.03. – 18.00 Uhr  Weitere Rückholflüge nach Deutschland – Mail der deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

am Donnerstag und Freitag sind die ersten beiden Lufthansaflüge von Lima nach Deutschland abgehoben und haben mehr als 600 Personen nach Deutschland gebracht. Wir wissen, dass viele von Ihnen noch auf diese Möglichkeit warten und Ihre Geduld langsam auf die Probe gestellt wird. Aber glauben Sie uns, wir bemühen uns mit aller Kraft, Ihnen dies zu ermöglichen. Leider werden uns in der gegenwärtigen Situation des Häufigeren Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Bereits diese ersten beiden Flüge durchzuführen, war ein riesiger Kraftakt, geprägt durch mehrere Rückschläge. Landegenehmigungen wurden versprochen, dann doch nicht erteilt; dann wurden absurde Zeitfenster angeboten, die mit internationalen luftfahrrechtlichen Regelungen nicht in Einklang zu bringen waren. Erst Gespräche auf höherer politischer Ebene zwischen dem Auswärtigen Amt und dem peruanischen Außenministerium konnten hier Abhilfe schaffen. So konnten die ersten beiden Flieger starten.

Wir wissen, insbesondere unsere Landsleute außerhalb Limas machen gerade eine schwierige Zeit durch. Noch einmal: Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung für Sie. Wir möchten mit diesem Brief größtmögliche Transparenz über unsere Planung geben. Dies alles ist aufgrund noch ausstehender peruanischer Genehmigungen nicht in Stein gemeißelt, wird aber hoffentlich so oder so ähnlich ablaufen. In jedem Falle werden wir Sie persönlich über ihre individuelle Rückkehrmöglichkeit informieren. Daher gilt: Stellen Sie Ihre Erreichbarkeit mittels Ihrer angegeben Handynummer oder per E-Mail sicher. Laden Sie Ihr Handy auf und lassen dieses angeschaltet. Prüfen Sie mehrmals täglich Ihren E-Mail Eingang.

Nun zu unseren Planungen:

1. Iquitos und Umgebung:
Einen konkreten Vorschlag können wir bereits in Iquitos und Umgebung geben. Am 31.03. haben wir einen Flug vom Flughafen Iquitos nach Lima geplant. Auch dieser steht weiterhin unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigung, aber wir sind zuversichtlich, dass wir diese Genehmigung erhalten werden. Ihr Weiterflug nach Deutschland erfolgt dann von Lima aus. Dazu unten mehr. Bitte begeben Sie sich so schnell wie möglich nach Iquitos.

2. Allgemein für alle anderen Regionen:
Wir halten eine Rückkehr nach Deutschland via Lima nach unseren bisherigen Erfahrungen für nicht praktikabel und durchführbar. Die Gefahr, dass man uns nicht ausreichend Landegenehmigungen für Rückkehrflüge von Lima aus erteilt und Sie in Lima stranden, ist zu groß. Ob die Flüge aus der Provinz nach Lima genehmigt werden, ist auch ein zu großer Unsicherheitsfaktor. Wir sind auch nicht davon überzeugt, dass der Landweg eine bessere Alternative nach Lima darstellt, auch wenn dies Botschaften anderer Länder anders sehen mögen und daher Busse auf den Weg geschickt haben. Wir glauben, dass ein Durchkommen der Busse und eine rechtzeitige Ankunft in Lima keinesfalls gesichert sind. Daher setzen wir all unsere Kraft derzeit darauf, Sie über Santiago de Chile auszufliegen. Wir stehen hierzu im engen Kontakt mit der chilenischen Fluggesellschaft LATAM, die uns dies ermöglichen will.

3. Cusco:
Um eines klarzustellen: WIR HABEN KEINE FLÜGE ABGESAGT! Diese Falschinformation kursierte in den sozialen Medien. Fakt ist, dass die uns zugesicherten Landegenehmigungen für die angekündigten Flüge aus Cusco, obwohl lange angemeldet, von den peruanischen Behörden nicht erteilt wurden. Wir haben daraufhin jedoch umgehend neue Landegenehmigungen für den 01. und 02. April beantragt. Wir planen an den beiden Tagen je zwei Flüge nach Santiago de Chile, von wo es weiter nach Deutschland geht. Auch dies steht leider unter dem Vorbehalt der Genehmigung der peruanischen Behörden. Zur Vorbereitung der Abreise werden eine Kollegin und ein Kollege der Botschaft nach Cusco reisen und Sie vor Ort unterstützen.

4. Arequipa, Piura, Tarapoto, Trujillo:
Auch von diesen Orten planen wir jeweils Flüge nach Santiago de Chile und eine Weiterreise nach Deutschland. Konkrete Daten werden wir Ihnen schnellstmöglich mitteilen. Sollten Sie sich in Mancora befinden, begeben Sie sich bitte nach Piura; wenn Sie in Huanchaco sind, fahren Sie bitte nach Trujillo.

5. Lima: Auch für Lima planen wir zwei weitere Flüge nach Deutschland, und zwar am 03. und 06.04. (Wenn Sie sich nicht in Lima und Umgebung aufhalten, gilt: Begeben Sie sich bitte nicht nach Lima – Ausnahme Iquitos, siehe Punkt 1 –, sondern bleiben Sie in den unter 3. und 4. genannten Orten bzw. begeben sich dorthin. Für Sie gibt es auf diesen Flügen keine Kapazitäten.)

Dies ist unsere Planungsgrundlage, mit der wir an die peruanische Regierung herangetreten sind. Wir werden mit aller Kraft für deren Umsetzung kämpfen. Sollten wir zur Anpassung der Pläne aufgrund fehlender Kooperation der peruanischen Behörden gezwungen sein, werden wir Sie umgehend informieren. Aber hoffen wir das Beste!

Wie eingangs gesagt: Wir wissen um Ihre Situation. Es ist vollkommen nachvollziehbar, dass Sie mit Unverständnis, Ärger und Wut reagieren. Wir nehmen das über die vielen E-Mails und die sozialen Netzwerke sehr deutlich wahr. Aber glauben Sie uns, auch wir sind wegen der aktuellen Situation sehr frustriert. Die letzte Woche war für uns eine Woche mit Rückschlägen. Wir waren in den letzten Tagen bis zur Erschöpfung tätig, um das Rückholprogramm aus Peru zu realisieren und sind unermüdlich auf den verschiedensten Ebenen immer wieder an die peruanische Regierung herangetreten. Wir tun dies auch weiterhin. Haben Sie bitte Geduld mit uns und geben Sie uns die notwendige Flexibilität. Nur so werden wir in diesem Land ans Ziel kommen.

Ihre Deutsche Botschaft Lima


 

28.03. – 08.30 Uhr

600 Deutsche sind gesund in Frankfurt angekommen. Danke an die Deutsche Botschaft. Die Airline LATAM setzt alle Flüge in Peru bis Ende April aus.

Anzahl der Infizierten in Peru: 671 / Deutschland: 53.340


 

27.03. – 09.00 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 635 / Deutschland: 49.344


 

26.03. – 20.00 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 580 / Deutschland: 43.398


 

26.03. – 16.00 Uhr – Mail der Botschaft

Liebe Landsleute,

der erste Rückholflug ist raus und wir rufen gerade diejenigen an, die auf der Passagierliste für den zweiten Rückholflug stehen. Dieser fliegt am morgigen Freitag, 27. März, nach Frankfurt.

Wie versprochen haben wir heute Flüge für Cusco angemeldet. Konkret wollen wir für den 31.März zwei Flüge von Cusco nach Santiago de Chile organisieren, mit Anschlussflug am Abend nach Deutschland. Diese Flüge liegen in der Hand von LATAM, eine besondere Betreuung in Santiago entfällt, sie steigen einfach im Transit um.
Dies scheint uns der beste Weg, nachdem, außer den USA, bisher kein Land einen Flug über Lima hat organisieren können.
Wir stoßen mit diesem Vorhaben auf große Offenheit bei den Behörden, weil es den Engpass Lima entlastet.

Ferner wollen wir am 3.April einen LH-Flug von Lima nach Frankfurt anbieten. Nach den jüngsten Erfahrungen können Sie nur dann auf dem Landweg nach Lima kommen, wenn wir Ihnen einen Passagierschein mit einem Abflug aus Lima ausstellen. Das ist für alle interessant, die eine Tagesreise  (unter Beachtung der Ausgangssperre) von Lima entfernt sind. Dazu melden Sie sich bitte bei uns, sofern wir nicht bereits mit Ihnen im Gespräch sind.

Wir haben ferner beantragt, dass wir am Morgen des 3. April einen Flug aus Arequipa genehmigt bekommen, damit Sie hier den LH-Flug umsteigen können.

Es ist auf peruanischer Seite nun der deutliche Wille spürbar, das Verfahren zu verbessern. Außenminister Meza-Cuadra hat das heute in einer Mail an die EU-Botschafter bekräftigt. Daher könnten für eine solche Anbindung die Chancen besser werden, wenngleich es nicht sicher ist.

Ziel unserer Anstrengungen ist selbstverständlich, dass Sie alle bald möglichst nach Deutschland fliegen können.

Wir mussten am Mittwoch feststellen, dass eine Vielzahl von Personen, die wir auf der Basis ihrer Registrierung auf www.rueckholprogramm.de angerufen haben, nicht an der Rückkehr interessiert waren, lieber auf einen späteren Zeitpunkt warten etc…. Im Ergebnis haben wir bis in den frühen Morgen Nachrückerlisten abgearbeitet und konnten trotzdem nicht alle Plätze füllen. Das verärgert  Sie sicherlich genauso wie mich.
Mit Verlaub gesagt: Das Rückholprogramm der Bundesregierung ist kein Wunschkonzert. Wenn wir Sie kontaktieren, dann gehen wir davon aus, dass Sie auch tatsächlich zurückkehren wollen.
Wenn Sie also bereits in Deutschland sind (auch durch unsere Flüge) oder Ihre Ausreise aus Peru zurückstellen, dann helfen Sie uns und streichen Sie Ihre Registrierung. Sie können sich jederzeit wieder anmelden. Wir brauchen diese Planungssicherheit. Und wenn wir Sie anrufen, seien Sie auch bereit. Wenn Sie es nicht sind, werden wir Sie im Interesse der anderen Landsleute nicht mehr berücksichtigen können.

Ich hoffe auf Ihr Verständnis für dieses Vorgehen.

Beste Grüße
Stefan Herzberg, Botschafter


 

26.03. – 12.15 Uhr

Sofortmaßanhmen wie häusliche Quaratäne, Ausgangssperre von 20.00 bis 5.00, Verbot von privaten Fahrzeugen, Schließung der Grenzen, Aussetzung von Flügen im Inland, sind bis 12.04.2020 verlängert.

Anzahl der Infizierten in Peru: 580 / Deutschland: 41.419


26.03. – 08.30 Uhr

Die erste Lufthansa Maschine mit 367 Passagieren startet heute Richtung Frankfurt. Die Anweisungen für den Weg zum Flughafen wurden gestern Abend per Mail von der deutschen Botschaft verteilt. Eine Familie mit Kindern und Hund konnte nicht berücksichtigt werden, da Hunde nicht mittransportiert werden.

Anzahl der Infizierten in Peru: 480 / Deutschland: 39.502


 

25.03. – 11.30 Uhr

Die Lufthansa Maschine ist auf dem Weg nach Lima und landet am Nachmittag.

Anzahl der Infizierten in Peru: 480 / Deutschland: 35.740

“Liebe Landsleute,

wir freuen uns sehr, dass in wenigen Stunden die erste Lufthansa-Maschine in Lima landet, um am Donnerstag mit 367 von Ihnen nach Frankfurt zurückzufliegen.

Wir konnten auch eine zweite Maschine für diese Woche anmelden, die hoffentlich am Freitag mit der gleichen Anzahl von Passagieren von Lima abheben wird. Die Genehmigung erwarten wir stündlich.

Diejenigen, die mitfliegen, werden für den Donnerstagflug bereits angerufen. Für den Freitagflug erfolgt das am Donnerstag. Viele von Ihnen werden enttäuscht fragen, warum sie nicht berücksichtigt wurden. Wir haben uns alle erdenkliche Mühe gegeben, nach Ihren Angaben im Registrierungssystem nach den uns vorgegebenen Prioritäten eine Auswahl zu treffen. Berücksichtigt haben wir also vorrangig Personen mit Vorerkrankungen, Behinderungen, Minderjährige oder Personen, die nach COVID 19 zu einer Risikogruppe (über 60 Jahre) gehören. So verfahren alle europäischen Staaten. Ich hoffe, Sie alle können das nachvollziehen.

Wie geht es nun weiter und was können Sie außerhalb Limas erwarten?
Ich möchte Ihnen die Lage möglichst transparent schildern, damit Sie wissen, wo wir stehen.

Wir sehen uns gegenwärtig im Wesentlichen drei  Problemen gegenüber:

(1)  Nach Schließung des zivilen Flughafens in Lima operiert nur noch der militärische Teil mit geringeren Kapazitäten. Alle Flüge müssen über das Außenministerium angemeldet werden und werden dann durch die dem Verteidigungsministerium unterstehende Zivilschutzbehörde INDECI genehmigt. Das Verfahren ist umständlich und läuft seit der Umstellung darauf zu Anfang der Woche erst langsam an. Rückmeldungen bekommen wir erst nach Tagen. Zur Erweiterung der Kapazitäten haben wir auf politischer Ebene auf eine teilweise Wiedereröffnung des Zivilflughafens gedrängt, bislang ohne Ergebnis.

(2)  Bisher besteht INDECI darauf, dass nationale Flüge wie aus Cuzco oder Arequipa nach Lima kommen und die Passagiere dort unmittelbar in einen Flieger nach Europa umsteigen. Das ist kompliziert und auf diesem Flughafen nur begrenzt möglich. Alle EU Botschafter haben sich gestern gegenüber dem Außenministerium gegen dieses Kopplungsgebot ausgesprochen. Wir drängen darauf, dass nationale Flüge nach Lima möglich werden und Sie hier in Lima (ohne eine erneute Quarantäne!) auf den Weiterflug warten können. Wir können nicht absehen, ob INDECI dem zustimmt.

Alternativ prüfen wir, ob wir Sie von einigen peruanischen Flughäfen direkt zu einem Anschlussflug in der Region bringen können. Das würde den Engpass Lima entlasten. Dazu sprechen wir zur Zeit mit dem Außenministerium und INDECI.

(3)  Ferner setzen wir uns dafür ein, dass Sie, wenn Sie außerhalb einer der Flughäfen in der Provinz unterwegs sind, zunächst mit einer Genehmigung z.B. nach Lima, Cusco oder Arequipa, Trujillo etc. kommen können. Von dort würden wir uns dann wie oben beschrieben um Ihre Weiterreise kümmern.  Nach den in dieser Woche erlassenen Regularien bekommen wir dafür nur eine Genehmigung, wenn Sie unmittelbar ausfliegen; andernfalls müssen Sie erneut in Quarantäne. Aus dazu warten wir auf Zustimmung der peruanischen Behörden.

Ich versichere Ihnen, dass wir uns, wenn die ersten beiden Flüge diese Woche erfolgreich abgeschlossen sind, nicht zurücklehnen werden.  Besonders um die Vielen von Ihnen außerhalb Limas wollen wir uns nun prioritär kümmern, ohne Lima zu vergessen. Nicht allen können wir gleichermaßen gerecht werden. Und dort, wo wirklich aus medizinischer oder anderer Sicht Not am Mann (oder an der Frau) ist, werden wir im Übrigen zusammen unseren europäischen Freunden nach Wegen zur Ausreise suchen. So konnten wir heute schon einige von Ihnen auf einem Flug von Edelweiss in die Schweiz unterbringen. Es bleiben rund 2500 von Ihnen, die nach Hause wollen, eine Herkulesaufgabe.

Aber wir arbeiten dran; also Kopf hoch und bleiben Sie gesund.

Ihr
Stefan Herzberg, Botschafter”


 

24.03. – 16.20 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 416 / Deutschland: 32.781

Mail der deutschen Botschaft:

“Liebe Landsleute,

Wie Sie vielleicht schon auf unserer Facebook – Seite gelesen haben, hat der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, gestern mit dem peruanischen Vize-Außenminister Jaime Pomareda telefoniert.

Herr Pomareda hat in diesem Gespräch zugesagt, dass Deutschland schon allein wegen der hohen Zahl deutscher Touristinnen und Touristen, die sich im Land aufhalten, bei den kommenden Rückholflügen an vorderer Stelle zum Zug kommen wird.

Dies bereiten wir zur Zeit intensiv vor.  Lufthansa wäre binnen Kürze startklar.  Die Botschaft hat bereits die Landegenehmigung für einen Lufthansa-Flug beantragt und wartet nun auf die Zustimmung der peruanischen Behörden.

In dem Telefonat mit Vize-Außenminister Pomareda hat Staatsminister Annen auch die Frage der Rückholmöglichkeit von Deutschen, die sich an anderen Orten als in Lima aufhalten, angesprochen und auf eine Lösung dafür gedrängt.  Wir stehen dazu weiter in engem Kontakt mit den peruanischen Behörden.

Darüber hinaus werden einige Deutsche bereits morgen, am Mittwoch, den 25. März 2020, die Möglichkeit haben, nach Europa zurückzufliegen, wenn die britische, die spanische und die schweizerische Regierung mit Flugzeugen von British Airways, Iberia und Edelweiss Rückhoflüge durchführen werden.

Ihre
Botschaft Lima”


 

24.03.  – 7.00 Uhr

Neue Rückholflüge von Lufthansa am 27.03. + 28.03.2020 ab Lima geplant. Flugnummern LH349, Fluggerät Boeing 744. Quelle: Mitarbeiter Lufthansa München

Anzahl der Infizierten in Peru: 416 / Deutschland: 30.081


 

23.03. 19.30 Uhr –

Anzahl der Infizierten in Peru: 395 / Deutschland: 29.056


 

23.03. 13.00 Uhr –

Anzahl der Infizierten in Peru: 395 / Deutschland: 28.865

Mail der deutschen Botschaft

“Liebe Landsleute,

Wie Sie wissen, dürfen zur Zeit keine kommerziellen Flüge in Peru landen oder starten.  Der internationale Flughafen Jorge Chávez in Lima ist geschlossen.

Von ausländischen Regierungen organisierte Rückholflüge dürfen nach wie vor stattfinden.  Diese sollen über den militärischen Teil des Flughafens in Lima („Grupo Aéreo 8“) abgewickelt werden.

Allerdings hat die peruanische Regierung noch keine Genehmigungen für solche Rückholflüge erteilt.

Deutschland führt zur Zeit auf sehr hoher Ebene Gespräche mit der peruanischen Regierung und drängt auf eine umgehende Zuweisung von ausreichend Landegenehmigungen für Rückholflüge nach Deutschland.

Wir beteiligen uns auch aktiv an den gemeinsamen Bemühungen der Botschaften der EU-Mitgliedsstaaten in Lima, Rückkehrflüge für EU-Bürger zu ermöglichen.

Wir bemühen uns darüber hinaus um Flüge aus Cusco und Arequipa nach Lima, benötigen aber auch dafür die Genehmigung der peruanischen Regierung.

Außerdem haben wir damit begonnen, zu organisieren, dass deutsche Staatsangehörige, die sich in außerhalb der Städte Lima, Cusco und Arequipa befinden, nach Lima, in ausgewählte größere Städten bzw. zu Sammelpunkten im Land gelangen können.  Dieser Vorgang wird einige Zeit in Anspruch nehmen.  Die Botschaft steht mit den einzelnen betroffenen Deutschen in Kontakt und wird diesen nach und nach direkt mitteilen, wie sie vorgehen sollen.

Sobald Termine für Rückholflüge feststehen, wird die Botschaft über Elefand, Website (www.lima.diplo.de) und Facebook (www.facebook.com/EmbajadaAlemanaLima/) darüber informieren.

Wir wissen um die schwierige Situation, in der sich diejenigen unter Ihnen, die als Touristinnen und Touristen nicht wie geplant nach Deutschland ausreisen konnten, aber auch diejenigen unter Ihnen, die sich hier vorübergehend aufhaltend und nun aus dringenden Gründen ausreisen möchten, befinden.  Wir arbeiten mit hohem Einsatz daran, von den peruanischen Behörden die Genehmigung für Rückholflüge nach Deutschland zu bekommen und diese vorzubereiten.

Bis es soweit ist, bitten wir weiter um Ihre Geduld.

Ihre

Botschaft Lima”


 

23.03. 10.00 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 363 / Deutschland: 27.289


 

22.03. – 13:15 Uhr Mail der deutschen Botschaft

17:15 Uhr: Anzahl der Infizierten in Peru: 318 / Deutschland: 23.974

Der Flug von Lufthansa kommt NICHT nach Lima.

Hier der Text:

“Liebe Landsleute,

Wie Sie den peruanischen Medien sicher entnommen haben, ist der Flughafen Jorge Chávez in Lima für den zivilen Luftverkehr geschlossen worden.  Rückholflüge der Bundesregierung werden ab sofort über den militärischen Teil des Flughafens abgewickelt. Aufgrund dieses Umstands hat der für Montag, den 23. März 2020, angekündigte Lufthansa-Flug von den peruanischen Behörden keine Landegenehmigung bekommen.

Wir bedauern das sehr und verstehen Ihre Enttäuschung.

Der Flug ist nicht aufgehoben, nur aufgeschoben!

Wir drängen die jetzt zuständige peruanische Behörde, uns so bald wie möglich ein Zeitfenster für den Flug zu nennen.

Ich danke Ihnen für Ihre Geduld.

Ihr
Stefan Herzberg, Botschafter


 

22.03. – 11.30 Uhr

Lufthansa kommt wohl nicht nach Lima. Ein Deutscher in Lima erhielt gerade diesen Anruf. Hintergrund:  Da der Flughafen geschlossen ist wird auf der Militärbahn Base Aereo Grupo 8 in Callao gestartet und gelandet. Dies lässt so große Flugzeuge wie das von Lufthansa nicht zu.


 

22.03. – 09.30 Uhr

95% der Peruaner befürworten die Die Quarantäne in Peru, laut einer Umfrage der Tageszeitung “El Comercio”.


 

21.03. – 13.45 Uhr

Anzahl der Infizierten in Peru: 318 / Deutschland: 21.828

Gerüchte gehen um, dass die Quarantäne bis Juni gehen würde.


21.03. – 17.05 Uhr Mail der deutschen Botschaft

Deutsche werden am Montag zurückgeflogen. Gerade teile der Botschafter dies per Mail mit.
Hier der Originaltext:
“Es gibt gute Nachrichten: Für Montag, den 23. März 2020, ist ein Flugzeug der Lufthansa von Lima nach Deutschland geplant! Ziel ist Frankfurt am Main. (Noch steht allerdings – nach der jüngsten Regierungsentscheidung – die endgültige Zustimmung der peruanischen Behörden noch aus.)
 
Meine Kolleginnen und Kollegen und ich werden alle, die mit diesem ersten Rückholflug der Bundesregierung ausfliegen können, heute, spätestens morgen Vormittag anrufen.
 
Nach unseren Informationen befinden sich zur Zeit etwa 4000 Deutsche in Peru. Angesichts dieser hohen Zahl werden die meisten von ihnen leider nicht im ersten Flugzeug sitzen können. Wir arbeiten intensiv daran, in den nächsten Tagen weitere Rückholflüge ins Land zu holen, und werden über Elefand, Facebook (https://www.facebook.com/EmbajadaAlemanaLima/) und Website (www.lima.diplo.de) über alle Neuigkeiten berichten.
 

Außerdem werden mit diesem Flugzeug zunächst nur Deutsche ausfliegen, die sich zur Zeit in Lima befinden. Die Vorbereitungszeit war leider zu kurz, um aus Arequipa, Cusco oder dem Norden Perus Zubringerflüge oder andere Transportmöglichkeiten nach Lima zu organisieren. Wir werden alles tun, damit auch die sich dort aufhaltenden Deutschen ausreisen können.”


 

21.03. – 10.00 Uhr Mail der deutschen Botschaft und update

“Liebe Landsleute,

In den peruanischen Medien ist heute zu lesen, dass die Grenzen ab morgen, Sonntag, den 22. März 2020, vollständig geschlossen werden und dass Ausländerinnen und Ausländer nur noch heute in ihre Heimatländer ausreisen dürfen.

Die Deutsche Botschaft kann diese Nachricht zur Zeit nicht bestätigen.

Wir setzen unsere Planungen für Rückhoflüge von Peru nach Deutschland fort.

Wir werden Sie fortlaufend über Neuerungen informieren, über Elefand, die Website der Botschaft (www.lima.diplo.de) und über die Facebook Seite der Botschaft (https://www.facebook.com/EmbajadaAlemanaLima/).

Ihre Botschaft Lima”


 

20.03. – 12.00 Uhr –

Die ersten vier Toten in Peru. Als schwierig stellt sich heraus, welches Mininsterium jetzt eingebunden werden will. Es gibt hier Kompetenzüberschneidungen.

Anzahl der Infizierten in Peru: 234 / Deutschland: 18.361


 

19.03. – 17.01 Uhr – Mail des Botschafters Rückflüge KLM

Liebe Landsleute,

Die Botschaft hat erfahren, dass Air France KLM für nächste Woche drei weitere Rückholflüge plant, am Dienstag, 24. März, Donnerstag, 26. März, und Samstag, 28. März 2020.

Näheres ist uns nicht bekannt. Die Deutsche Botschaft hat auch keinen Einfluss darauf, wen Air France KLM mitnehmen wird. Priorität haben wohl diejenigen, die bereits einen Rückflug mit Air France KLM gebucht hatten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an
Air France, Telefon 0051 – 1 – 708 5469 oder
KLM, Telefon 0051 – 1- 708 5576
bzw. an die E-Mail soportedeventasperu@klm.com (Buchungsnummer angeben!)

Bitte beachten Sie, dass Sie sich privat ein Flugticket von Paris nach Deutschland kaufen müssen, wenn Ihr Ziel Deutschland ist.

Ihre
Botschaft Lima


 

19.03. – 13.00 Uhr – Rückholprogramm der Bundesregierung – Mail des Botschafters

Liebe Landsleute,

Wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben sind Maßnahmen der Bundesregierung angelaufen, deutsche Staatsangehörige aus dem Ausland zurückzuholen.  Auch Peru ist in die Planungen aufgenommen und wir prüfen mit dem Auswärtigen Amt zur Zeit, wie wir möglichst bald Rückholflüge anbieten können Ein genaues Datum steht noch nicht fest, die Vorbereitungen laufen aber auf Hochtouren. Bereits jetzt steht aber fest, dass sich eine Rückholaktion in Anbetracht der hohen Zahl der sich hier befindlichen Deutschen von rund 4.000 Personen über einen gewissen Zeitraum erstrecken wird.

Bei diesen Planungen wird auch berücksichtigt, dass sich viele Deutsche außerhalb Limas befinden und dort von den Quarantäne-Maßnahmen überrascht wurden. Auch für diese Personen  arbeiten wir an einer Lösung um nach Lima zurückzukommen, um hier einen Rückflug antreten zu können.

Zur Vorbereitung der Rückholung benötigen wir Ihre Hilfe:
Unsere Krisenvorsorgeliste ELEFAND ist leider derart überlastet, dass das System nicht mehr verlässlich funktioniert und Ihnen zu viel Geduld abverlangt.  Einige konnten sich gar nicht mehr einloggen. Das System ist leider überfordert, mit derart vielen Zugriffen konnte keiner rechnen.

Das Auswärtige Amt hat  hat daher unter Mithilfe von SAP eine besondere App entwickelt, die Ihnen unter https://www.rueckholprogramm.de zur Verfügung steht. Wir möchten Sie bitten, sich dort einmalig zu registrieren und Ihren Wunsch der Teilnahme an einer Rückholung einzutragen. Wir bitten, den zusätzlichen Aufwand zu entschuldigen, möchten aber vermeiden, dass letztlich technische Gründe zu einem Datenverlust führen, und Landsleute nur deshalb unberücksichtigt bleiben. Die Anwendung ist einfach und modern und lässt sich auch von mobilen Geräten nutzen.

Wir werten auch die Daten in Elefand weiterhin aus, damit wir auch die Personen erfassen, die nicht von ‚rueckholprogramm.de‘ Gebrauch gemacht haben. Wir  möchten Sie aber bitten, diese neue Möglichkeit zusätzlich zu nutzen.

Mit dieser App können wir den Bedarf bezogen auf den jeweiligen Abflughafen ermitteln und anschließend gezielt mit Ihnen Kontakt aufnehmen. So müssen Sie nicht telefonisch mit der deutschen Auslandsvertretung oder dem Auswärtigen Amt Verbindung aufnehmen.

Bei Teilnahme an dem Rückholprogramm müssen Sie einen Antrag nach § 6 Konsulargesetz unterschreiben. Ein entsprechendes Formular finden Sie beigefügt. Bringen Sie dieses bitte – falls Ihnen möglich – ausgefüllt und unterschrieben zum Abflug mit. Sie müssen zwar keinen Flugpreis im Voraus bezahlen, aber später Flugkosten in Höhe eines Economy-Tickets auf Rechnung erstatten.

Sollten Sie mit deutschen Staatsangehörigen in Kontakt sein, die sich noch nicht in unserer Krisenvorsorgeliste registriert haben, werben Sie bitte dennoch weiter für die Registrierung in ELEFAND unter https://elefand.diplo.de ., damit auch diese Personen von der Botschaft informiert werden können.

Bitte beachten Sie auch weiterhin die stets aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweise unter www.diplo.de, die Sie per Newsletter abonnieren oder in der Gratis-App „Sicher Reisen“ verfolgen können und die Hinweise auf der Webseite der Botschaft www.lima.diplo.de.

Sobald wir weitere Informationen zu einer Ausreise und deren genauem Ablauf haben, werden wir Sie umgehend informieren.
Vielen Dank für Ihre Mitwirkung und bleiben Sie gesund!

Ihre deutsche Botschaft


 

19.03. – 12:15 Uhr

In Stadtteil Lima – San Borja fahren von der Stadtverwaltung organisierte Ärzteteams durch die Straßen und rufen alle über 60-jährigen auf sich gegen Pneumokokken (Haupterreger der infektiösen, bakteriellen Lungenentzündung) impfen zu lassen. Die Impfung wird in den Parks gleich an Ort und Stelle vorgenommen und ist gratis.


 

19.03. – 08.30 Uhr

Die gestrige Ausgangssperre hat erste “Opfer”. So brachte in Lima in La Victoria eine Frau den Müll gegen 22.00 Uhr auf die gegenüberliegende Straßenseite. Zu dieser Zeit näherte sich eine Polizeipatrouille mit mehreren Fahrzeugen und Motorrädern. Diese stoppen und nahmen die Frau mit. Kurz davor hatte ein Nachbar sie noch eindringlich davor gewarnt das Haus zu verlassen.

Im Osten Limas sorgt die Polizei dafür, dass in den öffentlichen Bussen keine Menschen mehr stehen dürfen – sonst sind diese immer vollgestopft – sondern, alle Fahrgäste sitzen können. Das führt zu Wartezeiten bis zu 1 Stunde wegen der geringen Busanzahl.

Im Mercado de Frutas, Lima-La Victoria, wurden 50 Verkäufer verhaftet, dass diese keinen Mundschutz trugen. Insgesamt gab es mehr als 400 Verhaftungen.

In den Stadtteilen Miraflores, San Isidro, Surco, Barranco, San Borja und einigen anderen wird sich konsequent an die Quarantäne gehalten und es fahren keine privaten Fahrzeuge mehr.


 

18.03. – 20.15 Uhr Mail der deutschen Botschaft

Der peruanische Präsident verkündet die totale Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr.

mail der deutschen Botschaft:

“Liebe Landsleute,

Der peruanische Präsident Vizcarra hat heute in einer Pressekonferenz weitere Massnahmen im Rahmen des geltenden Ausnahmezustands angekündigt.

– Ab heute, Dienstag, den 18. März, 20 Uhr gibt es bis auf weiteres in ganz Peru eine Ausgangssperre (inmovilización social obligatoria), die täglich von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr des folgenden Tages gilt.  In dieser Zeit ist es untersagt, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen.  Es gibt einige wenige Ausnahmen, z.B. für Dienstleister, welche die Grundversorgung sicherstellen (Wasser, Strom, Gas, Anlieferung von Lebensmitteln).

– Außerdem gilt ab morgen, Mittwoch, 19. März, 5:00 Uhr, landesweit ein Verbot, sich mit privaten Kraftffahrzeugen auf der Straße zu bewegen.  Wer einen berechtigten Grund hat, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen (zum Beispiel, um Lebensmittel oder Medikamente einzukaufen oder zu einer Bank oder einem Geldinstitut zu kommen), muss dafür die öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis benutzen.  Bei medizinischen Notfällen ist die Nutzung von privaten KfZ erlaubt.

Die Polizei und das Militär werden die Einhaltung der neuen Regeln durchsetzen.  Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich strikt daran zu halten.

Die Regeln treten ab heute abend 20 Uhr in Kraft.  Das Dekret ist inzwischen veröffentlicht worden: https://busquedas.elperuano.pe/normaslegales/decreto-supremo-que-precisa-el-decreto-supremo-n-044-2020-p-decreto-supremo-n-046-2020-pcm-1865070-1/.

Passen Sie gut auf sich auf!

Ihre
Botschaft Lima”

 


18.03. – 14.38 Uhr – Mail der deutschen Botschaft

“Liebe Landsleute,

Wie wir erfahren haben, hat Air France KLM die Erlaubnis erhalten, einige Rückholflüge nach Lima zu schicken.  Der erste Air France Flug wird am Freitag, den 20. März, um 21:50 Uhr in Lima abfliegen, nach Paris.  Es können nur Staatsangehörige der Schengen-Staaten mitfliegen, und prioritär werden diejenigen mitgenommen, die bereits ein Rückflugticket von Air France oder KLM haben.

Personen, die mitfliegen möchten, können dies unter der E-Mail Adresse soportedeventasperu@klm.com mitteilen.

Außerdem raten wir Ihnen, auf den Websites der Fluglinien zu schauen, ob ein Rückflug eventuell dort gebucht werden kann.

Herzliche Grüße,

Ihre Botschaft Lima”


18.03. – 11.37 Uhr – LATAM storniert die Flüge

 


17.03. – 17.48 Uhr – Mail der deutschen Botschaft

Liebe Landsleute,

Peru hat am 16.März für 15. Tage  den Ausnahmezustand verhängt. Danach gilt für alle in Peru befindlichen Personen eine verpflichtende häusliche Quarantäne. Ferner wurden die Grenzen geschlossen. Der internationale wie nationale Transport auf dem Land-, Luft-,See-und Flussweg ist unterbrochen.

Durch die Schließung der Grenzen befinden sich momentan ca. 3700 Deutsche in Peru, die nicht wie beabsichtigt ausreisen können.  Die Bundesregierung arbeitet an Lösungen, um allen deutschen Staatsangehörigen über Rückflüge die Ausreise zu ermöglichen. Das ist aber angesichts der pandemischen Verbreitung des Corona-Virus und der Reisebeschränkungen in einer Vielzahl von Ländern nicht kurzfristig möglich.
Parallel dazu bemüht sich die Botschaft zusammen mit den anderen EU-Vertretungen darum, dass die peruanische Regierung Sonderflüge der normalerweise Peru anfliegenden europäischen Airlines zulässt. Dafür hat Peru durch ein am 17.3. veröffentlichtes Dekret die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.  Es liegt jetzt an den Fluggesellschaften, entsprechende kommerzielle Flüge zu organisieren.

Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie dringend darum, sich auf unserer Krisenvorsorgeliste „ELEFAND“ einzutragen – https://elefand.diplo.de . Nur wenn Sie auf dieser Liste registriert sind, können wir Sie für einen durch die Bundesregierung organisierten Flug berücksichtigen. Aufgrund der hohen Anzahl weltweiter Anfragen ist das ELEFAND-System zurzeit sehr belastet. Sollte eine Anmeldung jetzt nicht möglich sein, versuchen Sie es bitte später noch einmal.

Sobald sich eine Möglichkeit der Ausreise abzeichnet, werden wir dies auf der Homepage veröffentlichen und die Personen, die sich auf der Krisenvorsorgeliste eingetragen haben, informieren. Falls sich Ihr Aufenhalt in Peru freiwillig oder unfreiwillig verlängert, sollten Sie sich erneut in ELEFAND anmelden und die Ausreisedaten aktualisieren, da Ihr Eintrag ansonsten eine Woche nach dem geplanten Ausreisdatum automatisch gelöscht wird.

Sofern sich die Möglichkeit der  Ausreise durch Sonderflüge der europäischen Fluggesellschaften ergeben sollte, werden wir Sie ebenfalls auf diesem Wege unterrichten. Die Fluggesellschaften haben uns signalisiert, dass sie vorrangig Personen befördern würden, die über einen gebuchten Rückflug mit einem Datum vor dem 14.April 2020 verfügen.
Es wird deshalb empfohlen, engen Kontakt zu den FLUGGESELLSCHAFTEN zu halten.

Nach unseren Informationen sind die Fluggesellschaften unter anderem wie folgt zu erreichen (alle Angaben ohne Gewähr):

Air Europa:
Telefon: + 51 – 1 – 652 7373
Air France:
Call Center +51 – 1- 708 5469
Büro: Av. Alvarez Calderón 185, 6. Stock, San Isidro, Lima, Telefon: +51 -1- 574 5491 / 574 5492 / 574 5493 (Mo-Fr 9:00 bis 17:30 Uhr, Sa 9:00 bis 13:00 Uhr)

Iberia:
Büro:  Avda. Camino  Real 390, Torre Central, oficina 902, San Isidro, Lima
Telefon: +51 – 1 – 642 9156  (8:50 bis 13:00 und 14.15 bis 18:00 Uhr)

KLM:
Büro:  Avenida del Pinar 180, oficina 801, Surco, Lima, Tel.: +51 – 1 – 415 0900
E-Mail: soportedeventasperu@klm.com (Buchungsnummer angeben!)

Latam:
Büros: siehe http://www.latam.com/es_pe/latam-travel/oficinas/
Tel: +51 – 1 -213 8200

Für alle Fragen, die nicht durch diese Hinweise beantwortet sind,  hat die Botschaft zusätzliche Telefonnummern eingerichtet, unter denen sie erreichbar ist:
von 8:00 bis 20:00 Uhr (Mo-So): +51 – 1 – 203 5949 / 203 5950,
von 20:00 bis 24:00 Uhr (Mo-So): Bereitschaftsdiensttelefon (+51 – 997 576 200; auch WhatsApp und sms)
Trotz dieser zusätzlichen Telefonnummern kann es wegen der großen Zahl an Anrufen schwierig sein, die Botschaft zu erreichen. Bitte haben Sie Geduld.

Die Details des verhängten Ausnahmezustandes finden sie im Wortlaut des Dekrets: (https://busquedas.elperuano.pe/normaslegales/decreto-supremo-que-declara-estado-de-emergencia-nacional-po-decreto-supremo-n-044-2020-pcm-1864948-2).

Die für Sie wichtigen Details sind:
Während des Ausnahmezustands sichert die Regierung die Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten zu.  Auch werden folgende Dienstleistungen zur Verfügung stehen: Strom, Wasser, Kraftstoff, Telekommunikation, Bestattungsdienste, Betreuung in den Banken, Reinigung und Müllabfuhr.
Generell gilt während der 15-tägigen häuslichen Quarantäne ein Verbot, das Haus oder die Wohnung zu verlassen.
In der Öffentlichkeit darf man sich während dieser Quarantäne nur eingeschränkt bewegen, zum Beispiel, um Lebensmittel und pharmazeutische Produkte zu kaufen, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen zu besuchen, Finanz- und Versicherungsunternehmen aufzusuchen und in sein Haus bzw. seine Wohnung zurückzukehren oder in ein Hotel oder eine andere Unterkunft zu kommen, um dort die Quarantäne einzuhalten (Artikel 4, Absatz 4.1 des Dekrets).
Vereinzelt wird berichtet, dass Hotels und Hostales den dort untergebrachten Reisenden mitgeteilt hat, sie würden schließen und die Touristinnen und Touristen müssten die Unterkunft verlassen.  Das ist nicht zulässig. Das peruanische Ministerium für Außenwirtschaft und Tourismus empfiehlt in solchen Fällen, zur Polizei zu gehen und das Verhalten anzuzeigen.  Falls tatsächlich eine Schließung erforderlich ist, muss den Gästen eine andere Unterkunft besorgt werden.

WEITERE REGELUNGEN DER PERUANISCHEN REGIERUNG
Vor der Verhängung des Ausnahmezustands hatte die peruanische Regierung ab dem 16. März 2020 sämtliche Flüge sowohl aus als auch nach Europa und Asien für eine Dauer von derzeit 30 Kalendertagen ausgesetzt. Eine Verlängerungsmöglichkeit der Frist ist in dem Dekret ausdrücklich vorgesehen.
Am 11. März 2020 hatte die Regierung bereits erste Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid-19 in Kraft gesetzt.
Diese beinhalten unter anderem, dass ab diesem Datum aus Italien, Spanien, Frankreich und China einreisende Personen sich 14 Tage, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Verlassens eines der genannten Länder, nach ihrer Ankunft häuslich zu isolieren und bei Anzeichen einer Infektion die staatlichen Stellen zu kontaktieren haben.  Dies gilt auch nach einem nur kurzen Umsteigeaufenthalt auf einem spanischen oder italienischen Flughafen.

Und last but not least: Bleiben Sie gesund !
Ihr
Stefan Herzberg,  Botschafter


 

16.03.

Seit Montag 16.03. sind ab Peru und anderen Ländern, analog der USA, Flüge für 30 Tage von und nach Europa ausgesetzt. Welche Auswirkung das für mich hat, zeigt sich Ende nächster Woche kurz vor der Abreise.


 

13.03.

Die Route die ich im Dezember für März 2020 wählte – über Sao Paulo nach Lima – stellte sich als glückliche Fügung dar. Anstatt 2 Wochen im Haus bleiben zu müssen (wie für die Reisenden über Spanien und meine persönliche Hauptroute), darf ich mich „frei“ im Land bewegen. Die Ankunft in Lima erinnerte mich an den Film E.T. Menschen in Schutzanzügen, Temperaturmessgeräte am Kopf gehalten zu bekommen, seinen persönlichen Lebenslauf der letzten 14 Tage offenzulegen, um nur einiges zu nennen, fühlte sich sehr seltsam an.

Jeder Europäer wird von hier aus kritisch beäugt und gilt als eine wandelnde Gefahr. China kommt hierbei besser weg und es gibt natürlich kaum Direktflüge dorthin (die Entfernung nach China entspricht dem Faktor 1,5 nach Europa und liegt bei etwa 20 Stunden Flugzeit).

 

 

 

 

 

 


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