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PERU – Agroindustrie: 7 (un)entdeckte Exportchancen

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Peru – Agroindustrie: 7 (un)entdeckte Exportchancen

Während Länder wie Chile und Brasilien bereits durchstarten, erwacht in Südamerika ein Land, das ganz besondere Exportchancen bietet: Peru. Bei Spargel und Quinoa steht Peru bereits auf Platz 1 der Weltrangliste, bei Biobananen und Kakao auf Platz 2 und bei Avocados auf Rang 3. Doch werden erst 2,5 Prozent des Landes landwirtschaftlich genutzt, eine Fläche, die sich verzehnfachen könnte.

Geografie der Republik Peru

Die Republik Peru ist ein Staat im westlichen Teil von Südamerika. Nachbarstaaten im Norden sind Ecuador und Kolumbien, im Osten Brasilien und Bolivien und im Süden Chile, während es im Westen an den Pazifik grenzt. Dabei ist Peru flächenmäßig drei Mal so groß wie Deutschland und zählt damit zum drittgrößten Land in Südamerika.

Geografisch lässt sich Peru in drei Landschaftszonen untergliedern: Den Küstenstreifen, der 10% der Landesfläche bedeckt, die vielfältige Gebirgsregion der Anden mit 30% und den fruchtbaren Regenwald mit 60%. Dabei liegt Peru in 28 verschiedenen Klimazonen und ist eines der Länder mit der höchsten Biodiversität in der Welt

Hauptstadt der Republik ist Lima mit etwa 10 Millionen Einwohnern. Hier findet einmal jährlich die größte internationale Handelsmesse in der Region, die Expoalimentaria statt.

Momentan werden 2,5 Prozent des Landes landwirtschaftlich genutzt, möglich wären aber 25 Prozent, hier liegen noch ungenutzte Exportchancen.

 

1) Exportchancen für Getreidesorten
Exportschlager sind die in den Anden vorkommenden Getreidesorten, auch Superfoods genannt, die eine außergewöhnliche Balance aus Eiweiß, Fett und Stärke aufweisen. Besonders beim Export der hierzulande besondere unter Veganern und gesundheitsbewussten Menschen sehr beliebten Quinoa ist Peru führend. Quinoa wird aufgrund seines hohen Nährwerts als gesunde Alternative zu Kohlenhydraten sehr geschätzt. Es findet sich nicht nur als Getreide, sondern wird auch in Form von Teigwaren, Keksen und süßen Riegeln in Verwendung.

 

2) Exportchancen für exotische Früchte

An den Ausläufern der Anden wächst eine reichhaltige Palette an nahrhaften und für den deutschen Markt exotischen Früchten.
Bekannt und besonders nahrhaft sind Aguaymanto, Camu Camu, Lúcuma und Chirimoya. Sie werden weiterverarbeitet in Gerichten, Desserts, Spirituosen oder Nahrungsergänzungsmittel.

 

3) Exportchancen im Energietränke-Markt


Der Energiegetränke-Markt sucht fortwährend nach neuen und exotischen Zutaten für Erfrischungsgetränke mit besonderen gesundheitlichen Eigenschaften. Genau diese Sparte wird durch peruanische Lebensmittel wie Algarrobo, Maca, Mais Morado oder Yacón abgedeckt. Hier bieten sich ganz besondere Exportchancen.

 

4) Exportchancen für Heilkräuter


Auch der Markt für Heilkräuter und traditionelle Medizin bietet hervorragende Exportchancen. Hier gehört die Republik zu den führenden Ländern. Durch die Erfahrung viele Generationen wurden Heilkräuter und Heilpflanzen für alle möglichen Anwendungsfälle entwickelt. Den Bewohnern sind über 4000 solcher Pflanzen bekannt. So zum Beispiel Muña oder Uña de Gato, die eingesetzt werden bei Krankheiten wie Krebs.

Auch sonst fügt sich Peru perfekt in den Trend nach einem gesunden und nachhaltigen Leben ein. So werden momentan Bio-Produkte inklusive Aquakulturen und Wildsammlung auf mehr als 500.000 Hektar angebaut. Die Exportchancen für den Vertrieb von Bio-Produkten sind enorm.

 

5) Exportchancen bei Trauben
Ein Beispiel für genutzte Exportchancen stellen die peruanischen Tafeltrauben dar. Wären diese im Jahr 2000 noch ausschließlich für den heimischen Markt produziert wurden, werden ein gutes Jahrzehnt später schon Trauben im Wert von 350 Millionen USD weltweit verkauft. So finden sich peruanische Trauben im Dezember nach Ende der Produktion in Europa auf den Tisch.


6) Exportchancen für Kakao

Ein besonders hochwertiges und weltweit geschätztes Produkt stellt der peruanische Kakao mit einem Fettgehalt von 57 Prozent dar. Auch hier bieten sich Exportchancen. Insgesamt bot diese Segment Exporterlöse von mehreren Hundert-Millionen USD.


7) Exportchancen für Kaffee

Eine wichtige Marke stellt der Kaffee “Made in Peru” mit seinem hervorragenden Aroma dar, der einen hervorragenden Ruf bei Kennern genießt.
Das Land hält einen Weltmarktanteil von etwa 60% am produzierten Kaffee. Allein schon deshalb bieten sich hier Exportchancen.
Der Hauptexport geht nach Deutschland (35%), USA (20%) und Belgien (8%).

 

Exportchancen nutzen
Wer sich mehr über Exportchancen informieren möchte, sollte die Fruit Logistica in Berlin besuchen. Diese Leitmesse findet immer Februar statt.. Wenn Sie mehr über Peru und seine Exportchancen informieren möchten, dann schauen Sie unter http://peruconsult.de vorbei.

 

 

Links:

 

Messelinks

Fruit Logistica, Berlin – www.fruitlogistica.de/

Expoalimentaria, Lima – www.expoalimentariaperu.com

Biofach, Nürnberg – https://www.biofach.de/

 

Ausgewählte Produkte auf Amazon

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Weitere Produktseiten finden sich hier:

www.maca-kapseln.de

www.kakao-nibs.de

www.noni.de

www.curcumin-kurkuma.de

Literatur und Videos

Doing Business in Peru: ebook – Https://goo.gl/EnRDqq

Expertenvideo vor Ort: https://www.youtube.com/watch?v=wMY03XZKQC8


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