PERU – Buchtipp: Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren

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PERU – Buchtipp: Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren

Category : Allgemein

Die Illusion der Unbesiegbarkeit – Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren

Was hat das Buch mit den Incas und Peru zu tun?

Ich sprach mit Andreas Krebs, einen der beiden Autoren, und fragte nach dem “Warum” für dieses Buch.

Was er mir  aufzeigte und erklärte konnte ich aus meiner täglichen Arbeit mit Peru sehr gut nachfühlen und überzeugte mich “Die Illusion der Unbesiegbarkeit – Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren” auf meinem blog vorzustellen.

Schon wieder ein Managementbuch?

Hier ist es etwas anders! Mit dem Buch Die Illusion der Unbesiegbarkeit haben Andreas Krebs und Paul Willimas kein Literaturstück dass mit Biegen und Brechen die Parallelen konstruieren will. Es ist wie ich finde spannend zu lesen, mit einer guten Portion Selbstironie und schwarzen Humor.

Aber um was geht es? Spielten IBM, General Electric und General Motors in den letzten 15 Jahren eine Rolle? Bingo, irgendwie gar nicht mehr. Wo sind solche Firmen geblieben? Hieß es nicht einmal Spitzenreiter, immer Spitzenreiter? Wohl eher nicht.

Das einzige Gesetz der Wirtschaft ist wohl nur: Sicher ist, dass nichts sicher ist.

  • Schon der Blick auf die ,,Fortune 500”-Listen des gleichnamigen US-Magazins: Erstmals veröffentlicht im Jahr 1990 beweist, dass sich fünfzehn Jahre später nur drei der ehemaligen Gipfelstürmer unter den Top Ten befinden. Und nicht nur das: Während 1990 die USA mit sechs Unternehmen an der Spitze der Weltwirtschaft stand, sind es 2016 nur noch zwei – dafür aber gleich drei chinesische Konzerne.
  • Auch die Welt bekannte Marke ,,Coca-Cola” die Jahrzehntelang Paradebeispiele für Wachstum gehypt wurde, steckt nun in einer Krise.
  • Was ist passiert, fragt man sich da. Werden wir etwa Zeuge einer tektonischen Verschiebung der Weltwirtschaft! Das Credo ,,Einmal Spitzenreiter, immer Spitzenreiter” ist nicht mehr als eine hohle Phrase. Dabei scheint es auch noch so, als würde mit jedem Aufstieg bereits unweigerlich jene Hybris geboren werden, die den späteren Absturz schon vorprogrammieren.
  • Das gilt nicht nur für Konzerne die weltweit tätig sind, sondern auch gleichermaßen für Familienunternehmen, Mittelständler und Start-ups. Keiner scheint sicher zu sein.

 

Was ist das Hauptthema des Buches?

Das Buch beschäftigt sich mit vielen Fragen, wie zum Beispiel:

  1. Warum und unter welchen Bedingungen gelingt neuen Systemen der Aufstieg?
  2. Und gibt es allgemein-gültige Faktoren, die Wendepunkte auslösen und schlimmstenfalls den Niedergang besiegeln?
  3. Wie gelingt es Führungskräften heute, Organisationen langfristig auf Erfolgskurs zu halten?

Die international versierten Topmanager werfen einen Blick hinter die Fassaden der wirtschaftlichen Unternehmenserfolgs und greifen zwei Grundkonstanten menschlichen Wirkens auf: Gelingen und Scheitern.

 

Was hat dies ganze mit dem Inca Volk zu tun?

Der Name des Werkes ist ja schließlich: Die Illusion der Unbesiegbarkeit – Warum Manager nicht klüger sind als die Incas vor 500 Jahren. Aha! 500 Jahre, blicken wir doch mal so weit zurück:

  • Es war die Vision, wieder ,,Ordnung in die Welt zu bringen”, die das Volk der Inca antrieb, ihr Reich immer weiter auszudehnen.
  • Dabei konnte ihre ,,Welt AG” gar nicht groß genug sein.
  • Am Ende war das riesige Imperium kaum noch regierbar – Ähnlichkeiten zu heutigen Großkonzernen sind kaum zufällig.
  • Doch dieses riesige Reich was jahrhundertelang erfolgreich regiert wurde, verschwand quasi über Nacht.
  • Viele ihrer Fehler machen Unternehmen bis heute noch.
  • Diese Analogie zieht sich wie ein roter Faden durch, dies heißt aber nicht dass es ein Buch über die Incas sei.

Die Incas dienen als Initialzündung, treten dann aber in den Hintergrund. Hingegen werden Sie vielmehr überrascht sein, wie erfolgreich bereits die Incas mit Themen wie Integration, Übernahmen oder Talent Recruiting umgegangen sind.

 

Die Autoren

Andreas Krebs und Paul Williams schöpfen aus ihrer eigenen umfassenden Erfahrung sowie aus Gesprächen mit über 20 Hochkarätern aus Wirtschaft, Politik, NGOs und Akademia. Sie besuchten Peru und Machu Picchu. Dieser Aufenthalt löste etwas aus und inspirierte zu diesem Buch.

 

Weiterführende Links

Die Illusion der Unbesiegbarkeit – die homepage

Das Buch bei Amazon

Die Autoren

 

P.S.

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